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Not Fragile - Scratch the Surface
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Hellion Records

Rezensent

Dennis

Hand auf's Herz - wer hätte ernsthaft erwartet, daß Not Fragile in diesem Leben nochmal ein Album aufnehmen, das sich aus dem mittlerweile doch arg eingefahrenen Helloween-Schema entfernen würde. Genau das haben sie aber getan, und mit "Scratch the Surface" liegt nun eine CD vor, die wesentlich moderner klingt als "Time to Wonder", "21st century Ballroom" oder wahlweise auch irgendein anderer der zahlreichen Vorgänger. Die traditionellen Wurzeln sind zwar weiterhin vorhanden, aber der Sound ist ungleich härter, groovender und stumpfer geworden, so daß ich mich immer wieder dabei erwische, wie mein fragender Blick ins Booklet wandert. Songs wie "Master Machine" oder "Power to the Universe" erinnern vielleicht am ehesten an die Mitt-Neunziger Phase von Judas Priest, und irgendwie habe ich mit dem Album auch genau das gleiche Problem: Die Songs sind meiner Meinung nach über weite Strecken zu langweilig und eintönig um wirklich Spaß zu machen.

In einem Interview hatte ich gelesen, daß Not Fragile bewußt moderner werden wollten. Das haben sie geschafft. Mir gefällt's leider nicht, da ich auf Abwechslung, rasante Riffs und vor allen Dingen melodischen Gesang stehe. Das alles gibt's zwar auch auf "Scratch the Surface", aber doch in weitaus geringeren Dosen als auf den früheren Scheiben. Bei "Rocket to the Moon" blitzen noch einmal alte Highspeed-Zeiten auf, was aber im Großen und Ganzen auch eine Ausnahme darstellt. Mir ist das zu wenig, auch wenn ich es angesichts der vielen ähnlich klingenden Songs im Backkatalog der Band prinzipiell schon löblich finde, sich mal ein Stück weit von seinem alten Stil zu lösen. Da ich jedoch schon nach dem zweiten Durchlauf keine große Lust mehr verspüre, die Scheibe anzuspielen, kann ich nicht gerade behaupten, daß ich sie mir gekauft hätte, hätten wir kein Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Wer meinen gut gemeinten Ratschlag in den Wind schlagen und sich das Teil trotz der von mir als klares Defizit empfundenen aufgeführten Merkmale zulegen möchte, kann dies für 15,50 Euro bei Hellion tun.



   
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