Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4799606
Besucher seit 09/2002


Blakagir - Carpathian Art of Sin
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Ambient / Folk / Neoklassik

Label

Pulverised Records

Rezensent

Volker

Während der polnische Einzelkämpfer L.O.N. mit seinem zentralen Beschäftigungsfeld Hellveto aktuell bei uns auf Granit beisst, sind für sein Zweitprojekt Blakagir schon etwas erfreutere Worte angebracht. Das mit der ihm offenbar zueigenen Vorliebe zum Bombast betitelte „Carpathian Art of Sin“ ist das zweite Blakagir-Album und hat trotz durch das Cover und den Titel hervorgerufene Assoziationen nichts mit Black Metal zu tun. Zwar wird auch hier auf bei Hellveto stilprägende Elemente zurückgegriffen, die allerdings noch deutlich verfeinert werden und für sich alleine stehend eine wesentlich andere musikalische Identität verkörpern. Im Klartext heisst dies, dass der Künstler sich an schweren Klanggebilden erprobt, die grob als Dark Ambient überschrieben werden können, aber auch deutliche Wesenszüge neoklassischer und folkloristischer Musik enthalten. Dabei wird deutlich stärker als bei Hellveto eine nachvollziehbare musikalische Vision transportiert und das Talent von L.O.N. verdeutlicht. Der Gesang gehört zu seinen Stärken nicht und passenderweise verzichtet er darauf hier gleich ganz. Dies mag dazu beitragen, dass „Carpathian Art of Sin“ klar fokussiert klingt, wenngleich schon eine längere Auseinandersetzung mit dem Album notwendig ist, um einen fundierten Eindruck gewinnen zu können. Ein typisches Charakteristikum für ein Werk, dass sich in erster Linie über Atmosphäre definiert und trotz ausbleibender Texte als eine Art Konzeptalbum angelegt zu sein scheint. Dabei bleibt sicherlich gewöhnungsbedürftig, dass die Musik zum größten Teil dem Synthesizer entspringt. Manchmal kann dies beim Hören dank gelungener Arrangements in Vergessenheit geraten, vieles klingt aber letztlich doch zu wenig organisch. Da wirken dann trotz stets präsenter Keyboardflächen die Stücke „Mystery from the Grave“ und „Like Fire and Steel“ wohltuend, da sie maßgeblich auf „authentischen“ Akustik-Gitarren basieren und in sich stimmig arrangiert sind. Letztgenanntes trifft weitgehend auch auf (neo)klassisch orientierte Songs wie „My Nymph“ zu, die irgendwo zwischen Minimalismus und düsterer Dramatik rangieren, mit einer entsprechenden Instrumentierung aber einfach wesentlich eindringlicher wirken würden. Auf zwischenzeitlich mal in Reinkultur präsentierten Dark Ambient („Voices before Battle“) versteht sich L.O.N. auffallend gut, Kammermusik-Elemente vom Synthesizer („And ashes...“) klingen dagegen allerdings nur furchtbar...

So bleibt ein ambitioniertes Solowerk mit viel Licht und viel Schatten, bei dem mit einem höheren Aufnahmebudget noch einiges mehr drin gewesen wäre und das so bei eher experimentell veranlagten Geistern Interesse wecken könnte. Als Blindkauf eignet sich „Carpathian Art of Sin“ jedenfalls auch für Freunde von Hellveto nicht.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword