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Mastic Scum - The EP's Collection 1993-2002
Metalspheres Info-Box

Genre

Grindcore

Label

Power It Up

Rezensent

Volker

Aufgepasst, ihr grindcoreaffinen Nichtplattenspielerbesitzer! Die aufrechten Grind-Recken von Power It Up haben sich nach der Haemorrhage-Collection „Haematology“ nun dem umfangreichen Backkatalog der Österreicher Mastic Scum gewidmet und alles auf eine randvolle CD gepackt, was da an 7“ bis 12“ EPs existiert. Schlappe 32 Songs finden sich so auf dieser Veröffentlichung, die ein komplettes Jahrzehnt abdeckt. Allerdings wird entgegen dem Albumtitel in der Gegenwart angefangen, genauer gesagt bei „Crap“ aus 2002 und dann „Ephemeral Cerebral Butchery“ aus 1993 entgegen gereist. Dazwischen liegen die EPs „Rape“, „Fear“, „Riot“ und „Tilt“, deren Titel eindrucksvoll belegen, dass sich Mastic Scum ganz schnell keine großen Gedanken mehr über Inhalte gemacht haben. So inhaltsleer und klischeedurchsetzt wie die Titel wirken nämlich auch durchweg die Texte der Österreicher, die ihre billigen Phrasen ab und mal durch Porn- oder Gore-Elemente „auflockern“. Na ja, ist halt leider weitgehend szenetypisches Niveau.
Darüber hinaus kann ebenfalls nicht überhört werden, dass sich Mastic Scum auch stilistisch immer treu geblieben sind. Die Aufnahmequalität und die spielerischen Fähigkeiten steigerten sich natürlich mit den Jahren, doch im Grunde wird bis heute der gleiche straighte, simple Grind der alten Schule gezockt, dem ähnlich wie bei den Napalm Death der 90er in wechselnder Dosierung Death Metal beigemischt ist. Das knallt, böllert und ist nichts, was man eine Stunde lang braucht. Bezeichnend ist da auch, dass die Cover-EP „Rape“ mit Abstand am deutlichsten heraussticht, insbesondere das launige „Garfield for President“ von Unseen Terror sowie „Hippie Cult" von den legendären Agathocles.

Letztlich bleibt diese Zusammenstellung wohl ein Rettungsanker für diejenigen, die dringend noch ihren Mastic Scum Backkatalog komplettieren wollen. Und eben für grindcoreaffine Nichtplattenspielerbesitzer.



   
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