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Neithan - Notes From Nothingness
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Doc No Production

Rezensent

Martin

Allzu viele Black Metal-Bands hatte Berlin im Laufe des Bestehens dieser Musikrichtung nicht zu bieten. Die beiden inzwischen inaktiven Arathorn und Nox Imtempesta fielen mir als qualitativ hochwertigere ein. Von den augenblicklich aktiven und vor allem ernstzunehmenden habe ich zurzeit eigentlich nur Aschefall und Misanthropic Path im Kopf. Aber auch Neithan gehören nach intensivem Hören von „Notes Of Nothingness“ in diese Riege. Im Gegensatz zum mir bis dato unbekannten „Worlds Of Suicide“, welches ihr Debütalbum darstellt, handelt es sich bei diesem Release aber lediglich um eine Promo CD. Untypischerweise wurde jene professionell gefertigt. Ein gepresster Silberling und hochwertige Inlays lassen das Äußere somit durchaus anschaulich wirken.

Neben einigen zumeist regionalen Gigs als Support, heuerte die Band sogar schon auf dem ’06er und ’07er Under The Black Sun-Festival an, welches wohl in Deutschland als eine der interessantesten Großveranstaltungen im Black Metal zählen dürfte. Da ich bereits einigen Auftritten beiwohnte, konnte ich schon im Voraus feststellen, das Neithan einen eigeneren Sound haben, als man es sich vorerst aufgrund irgendwelcher Titel einbilden würde. Sowohl typisch suizidaler Black Metal als auch uninspirierte Kopien der alten Helden werden hier zu keiner Zeit abgeliefert. Wobei der Gesang - genauso wie auch sonst das erste Lied namens „Neithan II“ und manche Passagen anderer Lieder sowie einige Lyrik - schon gewisse Ähnlichkeiten mit Shining aufweist. Frappierend ist die aber keineswegs. Nur tönt man hier stimmlich seltener weinerlich, als eher kraftvoll. Instrumental ist das Ganze zwar schon eher im Black Metal anzusiedeln, hat aber auch andere Einflüsse aus dem extremeren Metal-Bereich. Im Gegensatz zur ursprünglichen Interpretation der zweiten Welle geht das Quintett spielerisch recht versiert zu Werke. Mit Drei-Akkord-Riffs oder hypnotisierender Monotonie sollte man bei den Deutschen also weniger rechnen.

Von alles überragender Musik kann man im Hause Neithan mit Sicherheit noch nicht sprechen, aber einen guten und interessanten Eindruck hinterlässt das Material auf jeden Fall. Inzwischen wurde die Besetzung im Übrigen noch durchgewechselt. Zukünftig sollen dadurch laut der Band gar progressive Töne Einzug ins Tongewand finden. Das hört sich im Vorfeld hoffentlich nicht nur interessant an, sondern ist es letztendlich auch - Abwarten und Bier trinken.



   
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