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Black Steel - Destructor
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Steelheart Records

Rezensent

Michael

Erst jetzt erreicht uns per Import-CD ein bereits 2001 veröffentlichtes, spitzes, schwarzes Stahlgeschoss allerfeinsten Heavy Metals aus dem fernen Australien. Geboten wird traditioneller Metal, der aber immer mit allerlei Finessen und überraschenden Ideen bestens ausgeschmückt wurde, um nicht zu den Flutopfern der derzeitigen Veröffentlichungsschwemme zu gehören.
Gerne würde ich hier von Power Metal sprechen, aber mit all den derzeitigen Euro-Metal-Bands darf man BLACK STEEL keineswegs in einen Topf werfen. Hier geht es nämlich eindeutig in die klassische harte Metal Schiene. Man stellt bei genauem zuhören Einflüsse von Judas Priest, Manowar, Ozzy oder auch Black Sabbath fest. Aber keine Angst hier haben wir es weder mit einer Cover-Band noch mit Dilettanten zu tun und genannte Bands sollen nur als kleine Richtschnur helfen, denn BLACK STEEL sind alles andere als Anfänger, die nur den großen Idolen nacheifern. Hier haben wir es eindeutig mit gestandenen Recken zu tun, die ganz genau wissen, was sie wollen und vor allem wie sie es wollen.
Denn der schon angesprochene Ideenreichtum, wie er höchstens von den
göttlichen (und vollkommen unterbewerteten und fälschlicherweise mit den Tralala-Bands in einen Topf geworfenen) SKYLARK zu Schau getragen wird [Remember auch: das von Skylark-Mastermind Eddy-Antonini-Solo-Album "when water become ice"] [aber ich schweife ab, mit Skylark hat die Musik von BLACK STEEL keine Verwandtschaft], stellt andere zur Zeit veröffentlichte Scheiben klar in Schatten: Die Jungs stimmen mal kurz ihre Klampfen tiefer und brettern drauflos (ohne dass es modern klingt); spielen ein Solo im Blastspeed-Tempo, während der zweite Gitarrist eine geile Akustik-Melodie darüber spielt; verändern die Refrains mit Chor-Einschüben, wie man es höchstens aus dem Bombast-Mainstream kennt; singen selbst einfach Texte variantenreich und in unterschiedlichen Ton-Lagen; werden mitten im Lied episch oder balladesk und gestalten selbst Uptempo-Tracks noch meilenweit entfernt vom sonstigen Einheitsbrei.
Kurz und Bündig: Mit einer teuren Produktion und ein bisschen Reife, kann man von BLACK STEEL noch einiges erwarten, so dass die Beurteilung - in Erwartung etwas noch GRÖÖÖSSEREM - kritisch und zurückhalten bleibt, ohne Euch davon abhalten zu wollen dieses Sahne-Teil sofort abzugreifen.



   
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