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Desaster - Satan´s Soldiers Syndicate
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash/Speed/Blackmetal

Label

Metalblade

Rezensent

Alf

Ok, zugegeben, es ist nicht einfach der umfangreichen Diskographie zu folgen, die Desaster in ihrer Karriere schon herausgewütet haben, immerhin sind die Burschen schon seit 1988 Unterwegs und haben 1993 ihr erstes Demo rausgebracht. Auch zwischen dem offiziellen 2005er Output "Angelwhore" und der aktuellen Scheibe waren Desaster nicht untätig und haben neben einer Split mit Sabbat noch diverse Tapes veröffentlicht. Von so viel Energie sollte man sich mal ne Scheibe abschneiden!

Dementsprechend werden eingefleischte Fans ohnehin schon längst wissen, was sie auf "Satan´s Soldiers Syndicate" erwartet und ich richte diese Rezension eher an alle Gelegenheits-Desaster-Hörer, wie ich zugegebenermaßen einer bin. Am Sound hat sich natürlich nicht viel getan, im Vergleich zu "Angelwhore": Noch immer gibt es eine endgeile Verquickung aus rotzigem Black Metal und coolem Speed / Thrash aus den Endachtzigern. Das oldschoolige Ohr braucht sich nicht vor Trigger oder ähnlich neumodischem Mist zu fürchten und bekommt eine erdige Produktion um die Ohren gebrettert, die mal wieder das Bier und den Schweiß zu versprühen scheint, die bei der Aufnahme von "Satan´s Soldiers Syndicate" vergossen wurden: Schmutzig verzerrte Gitarren und der herrliche Gesang von Sataniac, ständig im Wechsel zwischen Knurren und Kreischen, mit einem Hall versehen, dass man das Gefühl bekommt, die Scheibe wäre mitten im Wald eingegiftet worden.

Persönlich gefällt mir dieser Output noch besser als "Angelwhore": Desaster gehen diesmal eingänger zu Werke und die Songs platzen geradezu vor geilen Riffs, die Originalität, Wiedererkennungswert und 80er Feeling wesentlich besser unter einen Hut bringen, als beim Vorgänger – aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

Auch sind die Kontraste zwischen den Songs diesmal größer: Wird bei "Hellbangers" noch speedmetallisch mit den Augen gezwinkert, rumpelt "Fate Forever Flesh" räudig, authentisch und eisig aus den Boxen, dass jedem Norge-Black-Metaller ein paar Begeisterungstränen übers Corpse-Paint kullern dürften, "Vile We Dwell" klingt dann wie eine arschgeile Verbeugung vor "Evil Has No Boundaries", einer scheinbar fast vergessenen Slayer-Großtat, und bei "Tyrannizer" haben Venom sicherlich zur Inspiration beigetragen.
Keine Frage, "Satan´s Soldiers Syndicate" ist wieder ein geiles Rotzstück geworden, von und für die Stretch- und Kutten-Fraktion, die sich schon mal die Six-Packs kaltstellen sollte, um Desaster beim Wort zu nehmen: "Bang your fucking head for the master in hell!"



   
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