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The Blackout Argument - Decisions
Metalspheres Info-Box

Genre

Lifeforce Records

Label

Moderner Hardcore

Rezensent

Volker

Ihre Herkunft dürften The Blackout Argument wohl schon mit den beiden EPs „Munich Angst“ und „Munich Valor“, die beide bereits dieses Jahr erschienen sind, ausreichend deutlich gemacht haben. Bisher noch bei Bastardized Recordings unter Vertrag, hat man nun dem Schritt zum größeren Label Lifeforce geschafft und kann quasi in Rekordzeit das Debut in die Läden stellen. Zumal die Formation überhaupt erst 2006 zusammengekommen ist. Da man aber aus den Überresten von Paint The Town Red und den noch bekannteren Flyswatter auferstand, können durchaus Vorerfahrungen vorausgesetzt werden. Das hört man auch „Decisions“ sehr wohl an - der Hinweis der Plattenfirma, dass sich The Blackout Argument deutlich von so vielen stereotypen Bands mit stereotypem Sound abheben, ist aber wohl mehr Wunsch als Wirklichkeit. Gut, Melodic Hardcore oder auch Emocore ist sicher nicht mein erklärtes Spezialgebiet, trotzdem habe ich schon mehr als genug Veröffentlichungen gehört, von denen sich „Decisions“ in keinem wesentlichen Aspekt unterscheidet.
Die Bayern fabrizieren durch die Bank weg melodieorientierten Hardcore moderner Prägung, der nicht Metalcore heissen muss, aber doch zumindest ein paar schwermetallische Kanten schwedischer Prägung abbekommen hat. Dabei gehen die Songs ohne Umschweife nach vorne los und sind nicht mit übertriebenen Laut-Leise-Spielchen vollgestopft, doch angesichts des mittlerweile wirklich niemanden mehr überraschenden Wechsels von Schrei- und Säuselstimme kann das böse Wörtchen „Emo“ nicht ganz außen vor bleiben. Leider transportiert der Gesang auch an sich wenig spannendes und teilt damit weitgehend das Schicksal der sich im Aufbau immer wieder stark ähnelnden Stücke. Ganz aus dem Rahmen fallen nur die ruhigen Vertreter „Glassbead Game“ (tendiert in Richtung radiotauglicher Rockballade) sowie „My Life in spoken Words“, dem mit Beat und Sprechgesang die Verbindung zum Rest von „Decisions“ fehlt. Manches, wie das eher heftige „The Used and the Dead“ oder auch der direkt folgende, leicht punkrockige Kontrastpunkt „Share or leave it“, bleibt dagegen schon mal ein Weilchen ganz gut im Ohr und so reicht es immerhin für ein solides, den Zeitgeist treffendes Album, das von Schlagzeuger Phillip Seidl in seinen Suiseidl Studios (hehe, nicht schlecht) trotz des etwas zu dominant im Vordergrund stehenden Gesangs gut in Szene gesetzt wurde.



   
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