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Gallhammer - Ill Innocence
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal / Punk

Label

Peaceville

Rezensent

Alf

Oh je, was hab ich mich gefreut, als ich die Scheibe in meinem Briefkasten gefunden habe, immerhin gabs da ein paar Interviews, die mächtig viel versprochen haben! Aber als ich "Ill Innocence" dann in den Schacht geworfen habe, hätte ich kaum enttäuschter sein können. Eigentlich bin ich ja ein Freund von schmuddeligem Gerumpel, wenn’s so richtig schön dreckig und ungeschönt ist, aber diesen seltsamen Hype um Gallhammer kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich kann mich noch an ein mächtig großes Metal Magazin erinnern, das angesichts der japanischen Anarcho-Schwestern ins Schwärmen gekommen ist, und Vergleiche zu uralten Kult-Crust-Combos gezogen hat. OK, dazu muss ich sagen, dass ich keine besondere Ahnung von den Anfängen des Crust habe, ich bin erst mit so Brechern wie Disrupt eingestiegen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Zeug so geklungen hat wie "Ill Innocence".

Zu hören gibt es räudigen Punk, der mit primitivem Black Metal in die Kiste gestiegen ist. Eigentlich klingt das ja ganz vielversprechend, aber das Ganze tönt einfach fürchterlich ermüdend und unspektakulär. Die Geschwindigkeit ist größtenteils in gemäßigteren Regionen gehalten, die Riffs klingen in meinen Ohren heruntergeleiert und belanglos. Wenn ich böse sein wollte, könnte ich behaupten, "Ill Innocence" klingt wie eine lahme Proberaum-Session, in der sich ein paar Jungspunde nicht entscheiden können, ob sie sich am Black Metal oder am Punk versuchen wollen.

Vielleicht ist es ja einfach nicht meine Musik, aber ich kann da keine Punk-Energie spüren, keinen Black Metal Frost und Wut schon gar nicht. "Die Themen kreisen um Isolation, Unterdrückung und eine Welt ohne Farben" heißt es grob übersetzt im Pressetext und das könnte dann als Beschreibung des Klangbildes herhalten: Ohne Farben. Auch wenn Nocturno Culto "Ill Innocence" gemastert hat – ich kann mit Gallhammer gar nichts anfangen. Nocturno Culto ist dennoch ein Stichwort: "Ill Innocence" könnte vielleicht am ehesten Leuten zusagen, die mit dem aktuellen Darkthrone-Output was anfangen können, abzüglich der Rock Elemente.



   
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