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Umbra et Imago - Gott will es
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic

Label

Spirit Production / Indigo

Rezensent

Volker

Gleich vorab: Wer sich nach folgender Rezension fragt, ob diese CD bei Metalspheres nicht jemand hätte bearbeiten können dem diese Band eher liegt, dem kann ich in aller Kürze antworten. Nein, nicht vorhanden. Die SM-Fetischisten Umbra et Imago sind eine enorm polarisierende Formation, wobei angesichts ihrer musikalischen Leistung doch eigentlich kein Zweifel bestehen kann. Sie waren, sind und bleiben schlecht. Furchtbar schlecht.
Menschen wir mir und uns gilt deshalb wohl die Interpretation von Francois Villons „Die Ballade von den Lästerzungen“, zu dem Goethes Erbe Oswald Henke einige Gesangsspuren beigetragen hat. Was dieser anfasst, wird auch nicht zwangsweise zu Gold, trotzdem handelt es sich noch um das deutlich beste Stück dieses Mini-Albums. Es gibt sogar ganz passablen melancholischen Gothic Metal zu hören und wenn Mastermind Mozart nicht auch noch dazwischenplärren würde, könnte ich mir sogar vorstellen, diesen Song freiwillig noch einmal zu hören. Vom Rest kann ich das nicht behaupten, angefangen beim „House of the rising Sun“ Cover, das nur als Beleidigung des Originals gedacht sein kann.
Dass man der momentan auf allen Kanälen durchgekauten Kreuzzugsthematik auch bei Umbra et Imago nicht entgehen kann, war zu befürchten und so muss eben auch das vielzitierte Credo „Gott will es“ (vom lateinischen „Deus lo vult“) herhalten. In der Umsetzung hier klingen dieser Song und insbesondere „Glaubst du?“ etwas nach einer Parodie auf „Gott ist ein Popstar“ von Oomph!, doch zum Schmunzeln bringt alleine die unfreiwillige Komik lupenreiner Banalität und musikalischer Unbeholfenheit. Muss ich noch erwähnen, dass dies für die Holzfäller-EBM-Version von „Glaubst du?“ auch gilt? Zumal Mozart „mit der Diagnostik zur Agnostik“ gelangen will...
Und interessiert es da noch, dass der aus unerfindlichen Gründen zehn Minuten dauernde „Vampir Song“ (2007 Version) noch etwas mehr als der Rest in den Ohren schmerzt und dass es noch ein Viedeoclip von 1997 zu „Es war einmal eine O“ ausgegraben wurde?
Umbra et Imago bleiben eben ein Fall für die SM-Fraktion. Es braucht Sadisten, die so etwas auflegen und Masochisten, die es sich anhören.



   
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