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Crime In Stereo - Crime In Stereo Is Dead
Metalspheres Info-Box

Genre

Alternative / Punkrock

Label

Bridge 9

Rezensent

Nils

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann oder wo ich Crime In Stereo das letzte Mal gehört habe aber ein Blick auf das Label auf dem dieses Album erscheint und dessen Laufzeit gibt ja wohl keine Rätsel auf. Falsch gedacht, kein Hardcore a la Agnostic Front oder Ruiner, die Popmusik hält Einzug bei Bridge 9?! Gut, ganz so ist es auch wieder nicht. Der melodische Hardcore früherer Tage ist vorbei. Geboten werden punkige Songs gespielt mit Sinn und Verstand, Ausflüge in Hardcoregefilde aber auch ruhigere, verspielte Alternative Songs und manchmal, ja manchmal auch – man verzeihe mir die Vokabeln – zuckersüße Popsongs mit einem Gesang der wohl als „catchy“ bezeichnet werden muss. Um das einzuordnen: vielleicht eine Mischung aus Jimmy Eat World, Samiam und ganz ganz wenig Refused in ruhig.
Das Album markiert einen quasi Neuanfang, da sich die vier Jungs aus Long Island nach etlichen Touren und privaten Veränderungen anscheinend nicht so recht einig waren, wie es mit der Band weitergehen soll. Somit haben sich Crime Is Stereo nicht wie es so schön heißt weiterentwickelt sondern mit gleichem Personal einen ganz klaren Stilwechsel vorgenommen. Und der Stil mag durchaus zu gefallen, nie werden die Songs stumpf durchgehauen, jeder hat seine Varianten, es gibt immer wieder was neues zu entdecken. Das Songwriting geht durchweg in Ordnung, Melodien werden mit Leichtigkeit aus dem Ärmel geschüttelt und man könnte fast meinen, Crime in Stereo hätten nie andere Musik gemacht. Und über allem schwebt immer noch eine leichte Hardcoreattitüde. Selbst über den Popsongs. Einfach ein schönes Album.
Nein, so richtig ins Metalspheres-Universum passt diese CD sicherlich nicht. Wer jedoch keine Scheu hat einen Blick über den Tellerrand zu riskieren und auch etwas mehr Mainstream verkraften kann, sollte dieses tun. Und für alle, die berechtigte Ängste hegen: „Emo“ wird hier klein geschrieben.



   
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