Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4774571
Besucher seit 09/2002


Runemagick - Dawn of the End
Metalspheres Info-Box

Genre

Death / Doom Metal

Label

Aftermath Music

Rezensent

Volker

Da das deutsche Fernsehen aus nicht nachvollziehbaren Gründen lieber den Superstar der industriellen Musikretorte als den Riffgott des neuzeitlichen Doom Metal sucht, müssen wir wohl einspringen. Zumindest drängt sich da mal wieder ein Kandidat auf, der Nicklas Rudolfsson heisst und aus Schweden kommen. „Dawn of the End“ ist sage und schreibe Album Nummer 10 seiner Band Runemagick, die ihre eher durchschnittliche Death Metal Vergangenheit mittlerweile viele Jahre und Werke hinter sich gelassen hat. Stattdessen zelebrieren die Schweden mit höchsterfreulicher Regelmäßigkeit eine der faszinierendsten und eigensinnigsten Fusionen aus Doom und Death Metal, die fernab von allen romantisierenden Spielarten zu verorten ist. „Dawn of the Ende“ klingt genau so knochentrocken und bitterböse, wie es zu erwarten war und kommt qualitativ nach dem nach meinem Gusto bisher faszinierendsten Album „Envenom“ (Nummer 8) sehr nahe. Dessen sehr spartanische und doch übermächtige Riffstrukturen haben dereinst Maßstäbe für sich gesetzt und auf diesen monolithischen Minimalismus scheint sich Rudolfsson wieder im Besonderen zu besinnen. Mit dem Intro „Dawn of the End“ und der ersten Hälfte des folgenden „Voyage to Desolation“ baut das Trio ganze zehn Minuten lang knisternde Spannung auf, bevor überhaupt die ersten bedrohlichen Worte aus der Kehle des Meisters dringen und mit eiskalter Intensität nihilistische Visionen verkünden. Die im Laufe des gut elfminütigen Stückes verhältnismäßig etwas zunehmende Abwechslung wird in „Chtonic Temple Smoke“ kreativ weitergeführt und irgendwie erinnert mich dieser Song an in einem Lavastrom gefangenen Morbid Angel. Quasi die noch wesentlich radikalere Weiterführung von „God of Emptiness“. Nicht weniger überzeugen das eher ein wenig schwarzmetallisch gefärbte „Retaliation“ sowie „Volcano Throne“, wohingegen das finale Drittel des Albums doch Anlass zu einiger Kritik gibt. Die beiden Instrumentals „The Circle“ (tendiert stark Richtung Ambient) und „Sabbatum ad Infinitum“ können keine wesentlichen Akzente setzen und beim eigentlich sehr mächtigen und beschwörenden „Magus of Fire“ muss es in der B-Note deutliche Abzüge für das penetrante Reimen von “fire” auf “desire” geben.
So bleibt letztlich doch “Envenom” das Maß aller Dinge, aber Runemagick sind selbst in ihren etwas schwächeren Momenten noch so gut, dass es hier ohne große Bedenken zu einer Empfehlung des neuen Werkes reicht.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword