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Tourettes - Treason songs
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Armageddon Music

Rezensent

Johannes

Schunkelnd langsam rockender Thrash Metal mit Frontfrau und Deathkante zum Mitschwanken gibt es hier für alle betrunkenen Gegenwartsverweigerer. Wer vor Doro nicht fliehen und sich vor Holy Moses nicht verstecken kann, der wird sich auch vor Tourettes nicht in Sicherheit bringen können. Zwar wird gegrunzt und nicht klar gesungen, aber eben jener Gesang ist viel zu weit in den Vordergrund gemischt worden, weil man wohl so stolz auf seine Michele ist. Selbiges scheint ein Dauerübel bei Heavy Bands zu sein, die den Achtzigern nachweinen – es geht mehr ums Auftreten und den Eindruck, als den geglückten Ausdruck von...ja von was eigentlich? So ist zum Beispiel im „o“ des Bandnamens Tourettes ein erstauntes Frauengesicht dargestellt. Wie bei Kinderfilmen wie „Kleiner Dodo“ bei denen dann auch Buchstaben „Charakter“ bekommen und das „o“ einen Schopf aus Affenhaaren aufgesetzt bekommt. Was wollen Tourettes damit sagen?
Wer meint, dass harte Rockmusik modern sei, der hat sich vielleicht nur im Jahrhundert geirrt. Das rock-typische Bluesschema hat den Namen bekommen, weil es vom Blues abstammt. Das sind also gut und gerne 100, in Worten: einhundert Jahre Musikgeschichte. Wer mal kurz einhundert Jahre Kreativität und musikalische Weltgeschichte unter den Tisch fallen läßt, um dann die eigene Mucke als „verrückt“ und den Songschreiber als „Mastermind“ zu bezeichnen, den darf man doch hoffentlich auch „verrückt“ nennen.
Bleiben also knapp über vierzig Minuten Hard Rock im Metal-Kleid a lá Doro und Holy Moses. Zwischenzeitlich wird auch mal kurz die Geschwindigkeit angezogen, etwa in Seasoned in Destruction oder Miss Misogyny. Woran man dann vielleicht auch den Unterschied zu den andern beiden Bands festmachen könnte.
Ein einziger Song auf diesem Album sticht hervor und ist rundherum „ok“ zu nennen: Johnny wad. Der scheint aus einer früheren Ära der Band zu stammen, in der man noch experimentierfreudiger war. Der Rest ist anbiedernder Unterhaltungs- und Stimmungsmetal. Soll ja auch Leute geben die genau sowas für ihre Party suchen. Nun denn, haut rein. Mir wäre das auch als Party Musik zu stumpfsinnig. Wer das ungerecht und dumm findet, was ich hier verbreite, der möge sich das Tourettes - Treason Songs Review auf powermetal.de durchlesen. Dort hat jemand diesem Album eine gute Seite abgewinnen können.



   
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