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Schierling - Vergiss Dein Gestern
Metalspheres Info-Box

Genre

Metalcore

Jahr

2007

Spielzeit

21:30

Rezensent

Johannes

Jugendhausmetal die 1412te. Frage – Antwortszene. Licht an, Ton an, Kamera läuft und ab:

Szene: Warmer Herbstnachmitag in einer Buchenallee. Zwei Metalspheresrezensenten mit Zylinder, Frack und Gehstöcken mit silbernen Knäufen, schlendern disputierend durchs raschelnde Laub.

Joe: hast du schon die neue Schierling Single gehört? Deren Songtitel sind nach den vier Jahreszeiten benannt und der Fünfte heißt "wie lang?". Scheint mir ein gute Frage zu sein. Wie lange dauert es wohl bis Jugendhausmetal als gängige Stilrichtung anerkannt wird?
Hannes: Bands in diesem Frühstadium lassen eigentlich gar keine Schlüsse zu, außer dass es zu früh war eine Single zu veröffentlichen und man noch genau so klingt will alle anderen Bands in diesem Frühstadium.
Joe: Heisst das Schierling sind schlecht?
Hannes: Nein, sie sind indifferent.
Joe: Spielen sie schlecht?
Hannes: Nein, die Instrumente werden sauber gespielt, und die etwas zu pimitiven Solos liegen wenigstens dramaturgisch an der richtigen Stelle. Der Songaufbau ist auch klassisch und einleuchtend und die Melodien sind ebenso einfach und zum Mitsummen, jedoch ohne Wiedererkennungswert.

Joe hält inne, ebenso Hannes.

Joe (erhebt eine behandschuhte Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger): Aber was machen die Texte?
Hannes (zögerlich): Ob die oft besungenen und bedichteten Jahreszeiten von Schierling nun schöner eingefangen wurden als von Schiller, Heine, Goethe und Rilke? Sagen wir mal: nö. Denn eigentlich geht’s auch hier nur um die Liebe und das Weiberaufreißen und wie das so ist, wenn beides nicht klappt. Das Ganze ein wenig poetisiert und auf deutsch, was auch nicht reicht, um auf sich aufmerksam zu machen.
(aufbrausend) Zeilen wie: "Schmerz ist auch nicht mehr was er einmal war" sind so kraftlose poetische Dutzendware und Standardkost, dass die berühmte Katze sich nicht hinter ihrem berühmten Ofen hervorlocken lässt.
Joe (geht weiter): Also ist es Melodischer Metalcore bis Hardrock einer Band, die möglicherweise irgendwann interessant sein kann.
Hannes (folgt nickend): Schlecht ist ist es ja nicht, aber ich setze mich lieber in Ruhe zur Katze hinter den kuschelig warmen Ofen, als mir diese Single zum zehnten mal anzuhören.
Joe: Gute Idee!

Beide ab.

Schnitt, Aus, Feierabend.



   
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