Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4776264
Besucher seit 09/2002


Obskuria - Discovery Of Obskuria
Metalspheres Info-Box

Genre

Psychedelic Rock

Label

World in Sound

Rezensent

Volker

Obskuria ist nicht nur ein amerikanisch-europäisches Projekt, es vereint gar Musiker aus Peru, den USA, Deutschland und der Schweiz zu einem experimentierfreudigen Konglomerat, das seine Kreativität abseits gängiger Schubladen auslebt. Sowohl Psychedelic Rock als auch Space Rock und Kraut Rock passen zwar als Oberbegriffe, aber was Obskuria daraus machen, lässt keine einfache Reduzierung auf Schlagworte zu. Klar darf damit trotzdem schon sein, dass die Musik tief in den 70ern verwurzelt ist und sogar Rückgriffe auf die späten 60er werden auf „Discovery Of Obskuria“ Programm.
Es sind zunächst vier Coverversionen, die den Eindruck des Albums prägen und der gelungene punkige Einstieg mit „I am my own God“ (Dayglow Abortions) wird gegen Ende mit „Die die my Darling“ von den Misfits weniger prächtig fortgeführt, da das Stück einfach nicht in ein gediegenes 70er Rock Gewand passen will. „Come together“ von den Beatles mag in derart bekifftem Sound auch nicht so recht zünden, doch erst mit dem Metal-Klassiker „For whom the Bell tolls“ (ja, von wem wohl...) wird es richtig obskur. Nebelschwaden und Hammond-Orgeln umhüllen die eher in den Hintergrund gedrückten Riffs und mit etwas klagenderem statt hier ein wenig schwachbrüstigem Gesang wäre Retro Doom Rock vielleicht die richtige Umschreibung für diese Performance.
Die wahren musikalischen Fähigkeiten der beteiligten Musiker werden jedoch stärker in den eigenen Stücken hörbar, die vorwiegend nach exzessiven Jamorgien klingen. Auf Gesang wird weitgehend verzichtet, dafür schweben Obskuria auf dem psychedelischen Hexenbesen gekonnt durch Prog- und Space-Rock-Sphären, wobei einem durchaus Assoziationen zu den seligen Iron Butterfly in den Sinn kommen können. Erst recht beim 19minütigen „Essence of its own“. Den passend unkonventiollen Abschluss des Albums stellt „The World is gone“ als auf 1967 datierende Originalaufnahme des Schweizers Peter Thomas, der unter anderem die Soundtracks zu Raumpatrouille Orion und Jerry Cotton erschuf.
Zusammengefunden hat die Band übrigens beim Trip in Time Festival in Mannheim 2006 und wo man schon einmal beeinander war, wurde „Discovery Of Obskuria“ direkt in nur vier Tagen eingespielt. Dass dies mehr als ein reiner Schnellschuss war, wird die Formation unter anderem auf dem Burg Herzberg Festival 2008 einem geeigneten und vermutlich auch geneigten Publikum vorführen können.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword