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Veni Domine - Tongues
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Melodic Doom Metal

Label

MCM Music

Rezensent

Sascha

Habt ihr schon einmal etwas von Veni Domine gehört? Nein? Dann geht es euch wie mir, bevor ich mir "Tongues" einverleibt habe. Und es ist mir ein Rätsel, wie eine qualitativ hochwertige Band, die bereits 1987 gegründet wurde, so lange an mir vorbei gehen konnte. Erschien das Debüt noch auf Massacre Records, so kamen die übrigen Alben eher auf kleineren Labels heraus, vielleicht hat es einfach ein wenig an Promotion gefehlt. Jedenfalls legen die Schweden hier ein hammergeiles, episch angehauchtes Progressive-Melodic-Metal Album vor, welches eine ganze Reihe hitverdächtiger Gesangslinien, knackiger Gitarren und Drumarbeit zu bieten hat. Mit der Hymne "October" legen die Musiker zielsicher los und haben den vielleicht besten Song des Albums gleich an den Anfang gepackt. Aber auch die restlichen Titel können durch Aufbau und Abwechslung überzeugen. Dabei werden progressive Abschnitte stets songdienlich verpackt. Es geht den Schweden mehr um die Erzeugung einer dichten Atmosphäre als ums Angeben auf den Instrumenten. Auf jeden Song einzeln einzugehen ist müßig, bietet das Album doch über eine Stunde Musikgenuss am Stück. Um euch noch ein paar Anspieltipps zu geben, weise ich noch auf das tolle "Two Times" und das vielschichtige "Tongues" hin. Wer also mit progressivem Metal mit vielen ruhigen Passagen etwas anfangen kann, sollte sich Veni Domine unbedingt anhören. Gewöhnungsbedürftig dürfte für einige sicher der Gesang von Fredrik Ohlson sein, welcher zwar perfekt zur Musik passt und auch besonders hohe Töne überzeugend rüberbringt, es oftmals jedoch sicher mit der Dramatik übertreibt. Er erinnerte mich häufig an Vittorio Ballerio von Adramelch, obwohl die Italiener für mich noch einmal eine Liga höher spielen. Textlich geht es bei Veni Domine um Jesus und so, wollte ich nur anmerken, denn das scheint für manche ja ein Problem darzustellen, bei Adramelch aber glaube ich auch, also auch da eine kleine Parallele. Wer die Italiener mag, sollte sich jedenfalls auch "Tongues" mal anhören.



   
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