Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4695845
Besucher seit 09/2002


Noekk - The Minstrel's Curse
Metalspheres Info-Box

Genre

Art Rock / Dark Metal

Label

Prophecy Productions

Rezensent

Volker

Was bei Noekk mit erdigem, leicht metallischen 70er Prog („The Water Sprite“) begann und dann auf „The Grimalkin“ mit ausgedehnteren, verschachtelten Songs auf gestiegenem Härteniveau fortgeführt wurde, erfährt nun mit dem dritten Album eine konsequente Fortsetzung. Markus Stock und Thomas Helm haben sich der Sache einmal mehr im Alleingang angenommen, partiell unterstützt von Allen B. Konstanz, der ja bekanntlich gemeinsam mit Stock die wesentlich bekannteren The Vision Bleak betreibt.
Die Beschränkung auf vier Songs zeigt bereits, dass wieder mit gehobener Komplexität zu rechnen ist und ähnlich wie bei The Vision Bleak ist auch bei Noekk das dritte Album das bisher härteste. Der am Anfang stehende Titelsong beginnt direkt mit melodischem Thrash Metal, der allein durch den dramatisch-pathetischen Gesang erkennen lässt, um welche Band es sich handelt. Zumindest bis nach etwa drei Minuten ein wesentlich sanfterer Teil des Stückes beginnt und Noekk statt auf Metal auf feingliedrigen Art Rock setzen. Eine wie gehabt unkonventionelle Mischung, wenngleich an die Stelle ausgeprägter Progressivität eine etwas kompaktere Ausrichtung tritt. So wirkt auch später im immer noch gleichen Stück der Übergang von giftigem Düstermetal in eine sanfte Passage nicht konstruiert. Bis auf diesen Abschluss wirkt das folgende „Song of Durin“ ähnlich strukturiert und auch in „How long is never“ wird der Hörer schnell mit harten und finsteren Metalriffs konfrontiert, bevor doomige Melodik Einzug hält, die noch vom letzten Album („Codex Deserta“) wohlig in Erinnerung ist. Und leider abrupt endet, um in der zweiten Hälfte des Stückes Platz für leise Pianomusik zu machen. Ein seltsamer und für mich nicht nachvollziehbarer Übergang. Das überwiegend getragene und angenehm sperrige „The Rumour and the Giantess“ weiss dafür aber angemessen zu entschädigen und packt komprimiert noch einmal alle Elemente dieses Albums in einen Song. Lächerlich finde ich hingegen, nach mehreren Minuten Stille noch eine kitschig-wabernde Hörspielkulisse folgen zu lassen, weshalb die Gesamtspielzeit des Albums im Grunde auf äußerst dürftige 25 Minuten zu kürzen ist. Ich möchte meinen, dass es angesichts dessen angemessen wäre, „The Minstrel's Curse“ als EP zu verkaufen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword