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Despairation - A Requiem in Winter's Hue
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Pop / Rock

Label

My Kingdom Music

Rezensent

Volker

Der fünfte Longplayer von Despairation inklusive einer Eigenproduktion ist „A Requiem in Winter's Hue“ bereits, wobei das Zweitwerk „Scenes from a poetical Playground“ von 2000 das einzige Album ist, das ich bislang bewusst gehört hatte. Immerhin ist die verschwommene Erinnrung daran eher positiv und die Bandinfo rühmt dazu das letzte Werk „Music for the Night“ von 2004 als ambitioniertes Konzeptalbum und legt das vorliegende Album Liebhabern von Marillion, Porcupine Tree, David Bowie und neueren Anathema nahe. Das trifft auf mich zwar bereits nur teilweise zu, doch trotzdem wirkt es anhand dessen grotesk, gleich zu Beginn in „Kiss of Ashes“ eine infantile Melodie um die Ohren gehauen zu bekommen, die zum Banalsten gehört, was ich jemals ertragen musste. Ganz ehrlich, ich war nahe dran, die CD unmittelbar aus dem Fenster zu werfen und ihr wüste Beleidigungen hinterher zu schreien.
Zurückgehalten hat mich nur die heilige Rezensentenpflicht und so durfte ich „A Requiem in Winter's Hue“ mittlerweile auch in seiner Gesamtheit erleben. Das ging, weil das Album im weiteren Verlauf nicht mehr derartige Tiefpunkte erreicht, doch viel Erfreuliches ist von diesem oft hölzern vorgetragenen, poppigen Gothic Rock nicht zu erwarten. Auch und gerade angesichts der prätentiösen Gesangsleistung von Sascha Blach, der zwar in den kraftvolleren Momenten ganz gut klingt, aber mit seinem seichten Gesäusel nur schwer zu ertragen ist.
Dass Despairation im Laufe des Albums immer wieder eher unerwartete Elemente aus Funk, Jazz und Psychedelic Rock einfliessen lassen, macht die Sache potentiell interessanter und doch alles in allem nicht besser, da die über Deutschland verteilt lebende Band zu massiver künstlerischer Aussagelosigkeit verurteilt zu sein scheint. Sorry Despairation, aber was bei euch „angenehm tiefsinnig“ klingen soll, wirkt auf mich wie eine nüchtern inszenierte Schmierenkömödie.



   
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