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Oblivio - Dreams are distant Memories
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Rock

Label

My Kingdom Music

Rezensent

Volker

Das poetisch betitelte „Dreams are distant Memories“ ist nach einem Demo aus dem Jahre 2005 die erste Label-Veröffentlichung der italienischen Formatin Oblivio, die sich selbst im melodischen Doom/Death der 90er verwurzelt sieht und in ihrem Entwicklungsstand einiger aus dieser Periode hervorgegangenen Bands ähnelt. Zumindest der Vergleich zu aktuellen Alben von Katatonia liegt nicht fern und zusätzlich hat mich die Musik trotz nicht so stark ausgeprägter Theatralik schnell an die nicht mehr aktiven Paragon of Beauty aus Deutschland erinnert. Geboten wird dementsprechend emotionaler und feingliedriger Düster-Rock, welcher gerade für eine italienische Band erfreulich wenig pathetisch klingt. Es gelingt Oblivio noch nicht, dabei ein durchgehendes Spannungsniveau aufrecht zu erhalten und so drohen die ruhigeren Songs manchmal zu verflachen, doch wenn die Italiener dynamischer zu Werke gehen, sind sie bereits zum Beachtlichem in der Lage. Etwa wenn in „Overcome“ zu tollen Gitarrenharmonien auch mal kurzzeitig Growls zum Einsatz kommen und verträumte Passagen mühelos in das Gesamtbild integriert werden. „Same Sequence“ weist deutliche Anleihen zum Gothic Metal der 90er auf und drückt dank einem knackigen Sound gewaltiger als man es dem Album sonst zutrauen würde. Bei dem dem Titel zum Trotze italienischspachigen Stück „No Sense of me“ wird der gute Sänger Massimo von einer ebenso begabten Gastvokalistin unterstützt und für das so Entstehende hätten sich gewiss auch Lacuna Coil nicht schämen müssen. Inklusive dem schwelgerischen Opener „Breeze of my Heart“ haben auch alle weiteren Stücke ihre schönen Momente und dass eben in der Gesamtheit die ein oder andere Länge entsteht, muss bei einem Debut nicht allzu deutlich ins Gewicht fallen.
„Dreams are distant Memories“ ist nämlich ein angenehm zeitloses, düster-romatisches Rock-Album einer Band, die vielen erfahreneren Formationen ihres Spektrums bereits jetzt voraus ist. Weiter so!



   
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