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Abaddon - De occulta philosophia
Metalspheres Info-Box

Genre

Symphonic Black Metal

Jahr

2003

Spielzeit

46:17

Rezensent

Dennis

"De occulta philosophia" ist ein Album, das, so verspricht schon der Titel, aus einem philosophischen Blickwinkel die alltäglichen Dinge in Frage stellt und dem Hörer seine Weltansicht offenbart. Verpackt ist das ganze in sinfonischen Black Metal, bei dem die Parallelen zu Nightwish und Cradle of Filth sicherlich auf den ersten Blick etwas verwirren, die Musik selbst aber keinesfalls unstrukturiert oder zerhackstückelt, sondern als eine Einheit präsentiert wird, die Sinn macht. Dabei ist das Grundprinzip gar nicht mal neu, hohe Frauenstimme trifft auf männliches Gekeife und fieses Gegrunze während mit Lyrics und Konzept die Vergangenheit hoffnungslos stilisiert wird und sich ruhige, gothicartige Parts abwechseln mit Stellen, in denen Blast Beats und Geprügel dominieren ("Aunquam Mores"). Letztere finden sich auf diesem Album glücklicherweise nur so oft wie es notwendig ist, damit das ganze nicht an einem vorbeiplätschert. Wobei Abaddon sicherlich auch kein Problem damit hätten, ein komplett ruhiges Album zu schreiben, denn gerade diese Stellen sind es, denen auf "De occulta philosophia" die meiste Stimmung und Melancholie mitgegeben wird. Dazu trägt sicherlich auch Diana Links erstklassige Stimme bei, deren Gesang darauf hindeutet (und jetzt wären wir wieder bei den anfangs angesprochenen Parallelen) daß Nightwish zweifellos zu ihren Faves zählen dürften. Auf der anderen Seite stehen dann die beiden männlichen Sänger, die mich noch nicht so vollends überzeugen können. Bei Cradle of Filth finde ich Danis Gekreische ja auch schon extrem nervig, daneben tritt bei Abaddon aber wie im Opener manches Mal noch Gesang, der mich irgendwie an Helge Schneider erinnert (jetzt werden sicherlich gleich Luzifers Horden vor meiner Haustür stehen um mich zu holen - der Verfasser) und das ist genausowenig mein Fall. Ihre Stärken hat die Band (neben den weiblichen Vocals) hingegen zweifellos im Songwriting-Bereich, denn wo andere Bands sinnlos rumholzen, legen Abaddon gesteigerten Wert darauf, auch schöne, straighte und interessante Riffs zu schreiben, die vom traditionellen Metal teilweise gar nicht so weit entfernt liegen. Das ist sicherlich etwas, was sonst im Eifer des Gefechts oft vergessen wird und Abaddon von anderen Bands abhebt.
Von technischer Perfektion ist "De occulta philosophia" im übrigen auch noch ein gutes Stück entfernt, an manchen Stellen rumpelt es doch merklich. Gerade dies jedoch wird dieser CD dazu verhelfen, nicht im Schrank zu verstauben, sondern zu den Eigenproduktionen zu gehören, die einem so sympathisch sind, daß man sie immer mal wieder gerne auflegt.
Bestellen könnt ihr "De occulta philosophia" für 10 Euro entweder auf der Homepage oder direkt bei:

David Diederichs,
Tillmannsweg 1
46562 Voerde
DavidDiederichs@Abaddon.de
http://www.abaddon.de



   
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