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Woods of Belial - Deimos XIII
Metalspheres Info-Box

Genre

Industrial Doom Metal

Label

Firebox

Rezensent

Volker

Die Ausgangslage für dieses Review ist positiv, denn ich wäre wohl einer der wenigen, die in der Heavy Metal Highschool die Hand heben würden, wenn die Lehrerin fragte, wer denn bitte eine Mischung aus pechschwarzem Funeral Doom und noisigem Industrial braucht.

Fünf Jahre hat es nach dem Demo mit dem unglaublichen Titel "Baxabaxaxaxaxabaxaxaxaxa!666 Yndstr Draconis" gedauert, aber nun ist das Debut der etwas anderen Finnen da. Die noisige Soundlandschaft "Worm of Na'Ruq" liefert den Opener, bevor bei dem gut zwölfminütigen "Desolate" aufs Ganze gegangen wird. Extrem heruntergestimmte Gitarren und ein Industrial-Rhtymus, der Ministry in Erinnerung ruft, bilden ein schleppendes Fundament für morbide Keyboards und verzweifelte Screams. Fast undenkbar, dass bei dieser schmerzhaften Höllenfahrt manchmal der Ansatz einer harmonischen Melodie herausschimmert, zur Wirkung des Songs trägt es aber ungemein bei. Riskant könnte es sein, diesen Song mitten in der Nacht zu hören, denn zum einen sind die Tiefenwirkungen auf die Psyche unkalkulierbar und zum anderen könnten Nachbarn aus dem Bett fallen, da sich in den letzten 10 Sekunden der Lautstärkepegel mindestens verdoppelt.
Nicht weniger beeindruckend wirkt "Halla". Alles auch nur ansatzweise Positive wird aus diesem quälend-verzerrten Alptraum entfernt, um ein krankes Stück Musik zu kreieren, das seines gleichen sucht und es bei "The 13th Horror" nicht ganz finden kann. Über 17 Minuten lang zelebrieren Woods of Belial ihren vielschichtigsten Song, der über grandiose Passagen verfügt, aber im ganzen etwas zu strukturlos wirkt. Manchmal ist weniger mehr. Was man sich dann wohl auch bei der stampfenden Geräuschkulisse "Pervertum II" dachte, die sich stark nach Ritualmusik anhört.

Schade eigentlich, dass "Deimos XIII" manchmal etwas zu drucklos produziert klingt, da konnte scheinbar selbst Mastering-Guru Mike Jussila nicht mehr den entscheidenden Kick geben. Aber wie auch immer: "Your worst Nightmare IS here" sagt die Bandinfo. Und das stimmt, denn wenn eine Band mit dem Begriff "apokalyptisch" zu charakterisieren ist, dann sind es Woods of Belial. Musik, die viele in die Flucht schlagen wird, Musik für ein paar dreckige Dutzende.



   
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