Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4666901
Besucher seit 09/2002


Orion Riders - A new Dawn
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Power Metal

Label

Lion Music

Rezensent

Volker

Verwunderlich ist es nun wirklich nicht, dass die Unzahl von häufig erschreckend verwechselbaren italienischen Power Metal Bands bei vielen Metal Fans mittlerweile zu regelrechten allergischen Reaktionen führt. Die Orion Riders haben es aber durchaus verdient, als eher positive Ausnahme genannt zu werden, denn man bekennt sich nicht nur ganz offen zu den Vorbildern Iron Maiden und Helloween, sondern kann auch mit recht abwechslungsreichem und gelungenem Songwriting sowie mit musikalischer Kompetenz punkten.

Nach dem Debut "Brothers of another Time" von 1999 und einem im nächsten Jahr folgenden Demo präsentiert "A new Dawn" die Sizilianer als gereifte Band, deren Originalität zwar gegen null tendiert, aber die trotzdem aus Altbewährtem gute Songs zu schaffen weiss. Vor allem die Gitarristen Antonello Condorelli und Riccardo Failla wissen zu gefallen - in der Rhytmusarbeit ebenso wie bei den häufig eingesetzten aber nicht übertriebenen Soli, die einige technische Leckerbissen beinhalten.
Irgendwie schafft es die Band darüber hinaus auch tatsächlich, sich nicht ständig in den üblichen Klischees zu verfangen, sondern einige wirklich emotionale Momente zu liefern. Als schönes Beispiel dafür dient "Leave the Shades behind", welches in seiner leicht progressiven Verspieltheit Klasse beweist. Dazu trägt auch Sänger Joe Lombardo bei, der sich zwar auf ziemlich ausgelatschten Pfaden bewegt, aber trotzdem eine sehr souveräne Leistung abliefert. Ob die Band 08/15 Songs wie "Whispers" und "Old Symphony" nötig hat, muss sie letztendlich selbst wissen und ob es notwendig ist, dass einige Keyboard-Parts verdächtig nach Stratovarius klingen, will ich bezweifeln, aber solange auf den Schatten auch wieder Licht in Form des kraftvollen Titelsongs folgt, soll dies nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Letztendlich besteht man mit "Life's best days" auch den Balladen-Test recht passabel und die stellenweise eingesetzten klassischen Gitarren-Parts gefallen richtig gut.

Ob dies nun reicht, um sich tatsächlich aus der Masse hervorzuheben, müsst ihr selbst entscheiden, dem oberen Drittel des italienischen Power Metal dürfen sich die Orion Riders aber schon zugehörig fühlen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword