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The Vision Bleak - The Deathship has a new Captain
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Rock

Label

Prophecy Productions

Rezensent

Volker

Empyrium sind nach “Weiland” wohl zu Grabe getragen und Bandkopf Schwadorf kann nun sein Vorhaben verwirklichen, sich mit voller Kraft seinem neuen Projekt The Vision Bleak zu widmen. Im Zusammenspiel mit Allen B. Konstanz soll den Ahnen der Horrors (Edgar Allen Poe, Friedrich Murnau, John Carpenter etc.) gehuldigt werden, wobei in der Labelinfo gar von einer „Oper des Grauens“ die Rede ist.

Aber gemach, werfen wir erst mal einen Blick auf die Musik. „The Deathship has a new Captain“ erscheint nicht nur als Hommage an benannte Horrorkünstler sondern auch an Gothic Rock Legenden der 80er, deren mystische Atmosphäre in ein neuzeitlicheres und sehr wuchtiges Gewand gekleidet wird. Sehr zu Gute kommt dem Album dabei schon einmal die hochklassige und sehr transparente Produktion. Dass Schwadorf die Fähigkeit besitzt, gute bis hervorragende Songs zu schreiben, wird ihm wohl niemand, der nicht gerade Empyrium-Hasser ist, abschreiben. Und so enthält „The Deathship...“ neun teils aufwendig arrangierte, teils aber auch trotz effektreicher Keyboards überraschend einfach gehaltene Songs, wobei schon das Eröffnungstrio Klasse beweist. „A Shadow arose“ scheint einen anfangs fast mit seiner Wucht zu erschlagen, Neoklassisches trifft auf schwere Gitarren und monumentalen Frauengesang, das Feld ist bereitet für „The Night of the living Dead“!
Ein unglaublicher Drive, scheinbar covern Rammstein die Fields und es funktioniert grandios. Wie soll ich diesen Song jemals wieder aus dem Ohr bekommen? Definitiv einer der weniger aufwendig inszenierten Tracks und gerade deshalb so wirkungsvoll. Der mondäne und groovige Gothic-Rocker „Wolfmoon“ danach ist mit einer Menge Charme und Wiedererkennungswert ausgestattet und ergänzt sich hervorragend mit dem später folgenden „Elizabeth Dane“. Bei „The Grand Devilry“ und „The lone Night Rider“ könnte man dagegen fast meinen, Peter Tägtgren habe die Finger im Spiel gehabt. Denn während erstes musikalisch einem Groover von Hypocrisy ähnelt, könnte „The lone Night Rider“ mit seinem poppigen Chorus auch von Pain stammen. „Deathship Symphony“ als Abschluss knüpft mit seinem opernhaften Charakter an den Opener an. Hier werden sogar leichte Black Metal Einflüsse verwendet und die der Info beschriebene „dämonische Süffisanz“ findet sich in hoher Dosis.

Leider ist diese Promo nur ein Vorab-Mix, so dass die gesprochenen Ein- und Überleitungen zwischen den Stücken, die auf dem im Februar erscheinenden Album enthalten sein werden, hier noch nicht zu begutachten sind. Des weiteren wird das Album auch in einer 2CD-Edition erhältlich sein, die zusätzlich die Aufnahmen einiger Stücke mit einem Streicher-Ensemble enthält. Was sich (eine gelungene Umsetzung vorausgesetzt) auch lohnen dürfte, aber so oder so ist „The Deathship...“ ein gelungenes Album, das eure Aufmerksamkeit verdient.



   
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