Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4682372
Besucher seit 09/2002


Easy Rider - Animal
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Locomotive Music

Rezensent

Dennis

Auch wenn die spanische Band Easy Rider erst in den 90ern gegründet wurde lassen sich die Einflüsse der Gruppe mit Leichtigkeit ein Jahrzehnt früher ausfindig machen. Der Opener "Visions" bedient sich z.B. auf gierigste Art und Weise bei den Herren von Saxon aus England und das klappt auch soweit ganz gut. Die Riffs sind okay, werden allerdings beim nächsten Song noch besser. "Chasing Demons" geht in dieser Beziehung ein wenig eher in Richtung Priest zu Painkiller-Zeiten, erinnert in seiner Gesamtheit jedoch äußerst auffällig an Overkill. Die Jungs aus New Jersey kommen mir irgendwie auch im weiteren Verlauf der CD sehr oft unter, und das obwohl Easy Rider ganz klar eine Powermetal-Band sind und mit Thrash eigentlich nichts am Hut haben. Aber nicht nur der Gesang tendiert ab und an arg in Richtung Bobby Blitz, das Soundbild an sich ist wie bei Overkill auch bei Easy Rider irgendwie sehr unmelodisch, und das macht es mir ein wenig schwer, mit diesem Album so richtig warm zu werden. Die Jungs charakterisieren sich selbst als "Progressiver Heavy Metal", na ja, wie gesagt, ich würde es eher als unmelodisch und sperrig bezeichnen, denn auch Stücke wie "Walls of Hatred" oder "Suddenly" sind trotz ihrer einigermaßen gelungenen Riffs nicht so leicht zu verdauen. "Animal" ist dann wiederum ein Song der sich stark an Sanctuary zu "Refuge Denied"-Zeiten orientiert und der sicherlich zu gefallen weiß, auch wenn mit Warrel Danes einmaligem Gesang natürlich der größte Trumpf im direkten Vergleich fehlt. Herauszuheben wäre dann außerdem vielleicht noch das letzte Lied, "The Dream Lives On", das mit einigen orientalisch klingenden Akkorden beginnt, dann etwas unscheinbar vor sich hin rockt, um etwas später in eine Ballade überzugehen, die nett anzuhören ist und einen würdigen Abschluß des Silberlings bildet.
Alles in allem handelt es sich bei "Animal" also um ein Album, das zwar in Ordnung geht, einen großen Minuspunkt jedoch darin besitzt, daß die darauf enthaltenen Songs zum Großteil zum einen Ohr rein und zum anderen raus gehen. Wirklich hängen bleibt nur wenig, auch nach vielen Durchläufen, so daß einen das, was man hier geboten bekommt, nicht wirklich vom Hocker reißt, vor allem nicht, wenn man die ersten beiden Overkill-Platten oder die Sanctuary-Sachen im Schrank stehen hat. Mehr als einen netten Versuch also, irgendwo einen Anschluß an die 80er zu finden, eine Hand voll Komplimente von Bands wie Blind Guardian, Motörhead oder Manowar, sowie eine Europa-Tour mit Tierra Santa im Februar, die vermutlich mit 50 Nasen pro Abend im Sande verlaufen wird, können Easy Rider (noch) nicht vorweisen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword