Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4666901
Besucher seit 09/2002


On Thorns I Lay - Egocentric
Metalspheres Info-Box

Genre

Depressive Melodic Metal

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Dennis

Eins steht für den Schreiber dieser Zeilen unweigerlich fest: "Egocentric", das neue Werk der griechischen Düstermetaller von On Thorns I Lay, offenbart dem Zuhörer zwei vollkommen unterschiedliche, musikalische Seiten. Da wäre zum einen die banale Seite, die am deutlichsten bei Liedern wie "Unsung Songs" oder "Lack in Resorts" hervorsticht: Musik, die depressiv klingen soll und dafür Gothic Metal mit Alternative-Elementen zu einem langweiligen und vollkommen eintönigen Gemisch verbindet. Natürlich hat das Ergebnis irgendwie den gewünschten Grauton, aber richtig Spannung und Melancholie wird durch monotones Rummollen nun wirklich nicht aufgebaut. Auf der anderen Seite allerdings offenbaren On Thorns I Lay auch einige sehr atmosphärische Songs wie "Poster on a Wall" oder "When I'm Gone", die wirklich gut gemacht sind, den bei dieser Art von Musik so dringend benötigten Tiefgang aufweisen und den gewünschten Effekt beim Zuhörer dann auch tatsächlich erzielen. Überzeugen kann in dieser Hinsicht vor allem auch das mit Violinen unterlegte Instrumental "Dawn of Loss", DAS ist Musik die wirklich zeitlos ist, auch wenn sie mit Metal im engeren Sinne natürlich nichts mehr zu tun hat. Wäre dieses Lied nicht einfach nur genial, dann würde man fast behaupten wollen, der Song wäre der Höhepunkt des Albums, weil schlichtweg kein Gesang dabei ist. Sänger Minas besitzt nämlich eine sehr dünne und gebrechliche Stimme und wirkt dazu über weite Strecken auch noch extrem unsicher. Schade eigentlich! Dafür gibt's zum Abschluß dann aber mit "Quotation for Listening" nochmal einen richtig packenden Song, bei dem die zusätzliche Frauenstimme am Ende voll zur Geltung kommt und dadurch die Songerscheinung kurzzeitig eine Wandlung hin zu der ruhigen Seite Theater of Tragedys zu Aegis-Zeiten annimmt. Doomig, düster und vor allem grenzenlos melancholisch!
Einige Highlights hält diese CD also schon bereit, vollkommen überzeugen können On Thorns I Lay allerdings noch nicht. Die matschige Produktion sollte auf keinen Fall verschwiegen werden (auch wenn ich glaube, daß viele Kollegen genau das tun werden) und besserer Gesang würde der Band sicher auch gut tun. Außerdem wäre es sicher kein Fehler, wenn die Jungs sich wirklich auf das besinnen, was sie eigentlich erreichen wollen und stellenweise auch schon wirklich gut hinbekommen, nämlich eine düstere Atmosphäre zu erschaffen. Sinnloses Riffgeschrubbe jedenfalls erzeugt keine Spannungsbögen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword