Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4757456
Besucher seit 09/2002


Alaska Fire - Falling Fire
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Jahr

2004

Spielzeit

49:32

Rezensent

Peter

Jeden Tag eine gute Tat und (fast) jedes Jahr eine neue CD von Alaska Fire. Nach einigen Demos war "Fireriser" der erste digitale Warnschuss in Richtung all der austauschbaren Belanglosigkeiten, die monatlich den Umweg über die CD-Regale in Richtung Wühltisch nehmen. Mit "Enlighten the black" folgte der nächste Knaller, der Alaska Fire um einiges gereifter, aber musikalisch auch sehr variabel zeigte. Diese Richtung wird nun mit der aktuellen Silberplatte konsequent fortgesetzt. Wiederum hat in allen Belangen eine Steigerung einhergehend mit noch packenderen Songs stattgefunden. Ich habe absolut keine Ahnung wie dieser Kreativpool immer wieder mit neuen Ideen, die nicht bloß eine abgewandelte Variante eines bekannten Schemas sind, in relativ kurzer Zeit aufgefüllt werden kann, aber Alaska Fire sind mit jeder Veröffentlichung eine Bereicherung auf dem nicht immer mit Nouvelle Cuisine bestückten, schwermetallischen Speiseplan. Mit der neuen CD ist der momentane Höhepunkt erreicht und ob die vierte CD da noch eins draufsetzen kann, momentan ist es kaum vorstellbar. Wie immer setzen Alaska Fire auf Abwechslung und Vielfalt, vor allen Dingen aber auf einen hohen Wiedererkennungswert. Eingebettet in ein melodisches, dennoch kräftig zupackendes Gesamtbild sorgen dezente Keyboardparts in Verbindung mit harschen Gitarrenattacken ein aufs andere Mal für ein Hörvergnügen der Sonderklasse. Traumhaft wird geschickt zwischen den Eckpunkten Melodic und Power Metal hin und her gewechselt, dass es eine wahre Freude ist. Das ganze geschieht so selbstverständlich, als ob es das normalste der Welt ist, in einem Titel so viele unterschiedliche Spannungsmomente wie möglich unterzubringen. Knackige Rocker wie "Oblivion" oder "Absolution" lassen die Ohren vor Vergnügen bangen, während das traumhafte halbballadeske "Seal of the soul" mit seiner bombastischen Steigerung den perfekten Kontrast bildet. So und nicht anders muss sich eine CD darstellen, die auch auf Dauer nicht langweilig werden soll. Wer versucht, diesen Effekt mit elektrisch verstärkten Wandergitarren und Kinderchören zu erreichen, sollte bei Alaska Fire ganz schnell einen Ausbildungsvertrag unterschreiben. Solche CDs sind die Glücksmomente in meinem engstirnigen Kosmos, der keinen Platz für Fast Food zu lässt. "Falling Fire" ist ein 12 Gänge Menü, das für jeden Menüpunkt mindestens 3 goldene Ohren bekommt.

Alexander Gerlich
Coburger Str. 9
96106 Ebern
http://www.alaskafire.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword