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Dreamscape - End of Silence
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Metal

Label

Massacre Records

Rezensent

Peter

Wenn ich mir das Jahr 2003, speziell die vielen bzw. viel zu vielen Veröffentlichungen im Bereich Progressive (Rock wie Metal), nachträglich vor Augen führe, bleibt eigentlich wenig hängen, was auf Dauer zu meinen Inselkandidaten gehören könnte. Die meisten CDs waren ganz nett, aber austauschbar. Besonders auf Hochleistung getrimmte Musikanten spielten geistig verklärt oder verwirrt die tollsten und aberwitzigsten Akkorde auf ihren Instrumenten, von Zurückhaltung kaum eine Spur. Auf internationaler Ebene konnten die Mexikaner Dimension überzeugen, Redemption waren auch nicht von schlechten Eltern, Eric Norlander fällt mir spontan auch noch ein. National sah es auch nicht gerade besser aus. Von Vanden Plas weiterhin kein neues Lebenszeichen, Poverty`s No Crime waren ganz nett und Hubi Meisel wurde derbe gelinkt. Einen ersten Lichtblick lieferten Lanfear ab, die den ganzen Ballast der letzten CDs über Bord warfen und sich auf den Ursprung des progressiven Schwer-Metalls besannen.
Das neue Jahr ist gerade in Schwung gekommen und schon überraschen Dreamscape mit einer CD, die ich so nicht erwartet hätte. Fünf Jahre sind seit "Very" vergangen und allen Widrigkeiten zum Trotz hat die Band durchgehalten. Aber nicht nur das. Von vergangenen Zeiten und dem teilweise sehr stark übertriebenen Gehabe ist kaum noch etwas vorhanden. Ein letzter Querverweis auf die Vergangenheit ist eine kleine Identität zwischen den Coverartworks von "Very" und "End of Silence". Ansonsten liegen zwischen diesen beiden CDs nicht nur 5 Jahre, sondern Welten. Flüssig, das Progressive immer dezent aber nie aufdringlich in Vordergrund gedrängt und ohne den verkrampften Anspruch, immer noch einen Tick besser zu sein wie die Konkurrenz, so präsentiert sich jeder Titel. Die Band hat dazugelernt, in allen Belangen, ist besser aufeinander abgestimmt und hat vor allen Dingen mit dem neuen Sänger einen absoluten Lottovolltreffer gezogen. Wo andere mit ihrem stimmlichen Volumen kaum gegen die Bruttoregistertonnen von Klangwelten ankommen, dominiert Roland Stoll mit seiner facettenreichen aber nie aufdringlichen Stimme jeden Titel zusätzlich. Prinzipiell verfahren Dreamscape nach dem Motto: "Jetzt wird gemacht, was wir wollen!" Nur diese Einstellung ist die richtige und so klingt auch das finale Ergebnis. Egal ob das monumentale zwanzigminütige Epos "The End of the Light" oder "Flow", fast jeder Titel gehört zu den Filetstücken, die ich gerne immer wieder höre. Meine generelle Abneigung vor Balladen macht auch vor "All I need" nicht halt, das hätte ich auf alle Fälle irgendwie als Bonustrack oder ganz versteckt auf die CD gepackt. Sei's drum, irgendeinen Grund wird dieser Titel schon haben. Allerdings sollte dieser kleine Faux Pas nicht von einer möglichen Kaufentscheidung oder Hörprobe abhalten. Es gibt noch genug andere Gründe, es mal wieder mit etwas fortschrittlichem zu versuchen. Dreamscape haben mit dieser CD die Kurve gekriegt und es geschafft, die Balance von Heavy Metal und Progressive wieder herzustellen. Mögen andere diesem Beispiel folgen.



   
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