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Prototype - Trinity
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Power/Thrash

Label

Massacre Records

Rezensent

Peter

Nicht mehr ganz unbekannt sind Prototype für die, die auch mal Produktionen kleinerer Firmen vorziehen, die ohne riesiges Werbebudget, sondern eher über Mundpropaganda ihre Produkte vermarkten müssen. 1994 aus den Überresten der L.A. Thrash Band Psychosis (die 1992 "Lifeforce veröffentlichten") hervorgegangen, wurde unter dem jetzigen Namen 1997 ein Mini-Album namens "Clone" veröffentlicht. 5 Jahre später wurde dann über das Miniaturunternehmen WWIII und in Südamerika über Toxic Records diese CD zum erstenmal auf den Markt gebracht. Insgesamt 2 Shows brachten die Band auch nach Europa, der nächste Schritt war dann ein Beitrag auf dem "Unerhört"-Sampler vom Rock Hard. Zu guter letzt haben Massacre mal wieder die Ohren weit aufgehabt und die Qualitäten der Band erkannt und jetzt endlich kommt Europa flächendeckend in den Genuss dieser CD. Insgesamt 12 Titel, davon 2 als Bonus, gilt es zu erarbeiten und zu entdecken. Ich mochte diesen Silberling zu Anfang nicht besonderes dolle, weil mir die Songstrukturen vorsichtig ausgedrückt, etwas mager vorkamen. Ich hatte auch meine Schwierigkeiten, Prototype irgendwie vernünftig einzuordnen. Mittlerweile bin ich beim fünften Hördurchgang und so langsam aber sicher kommt Licht ins Dunkel. Keiner der Titel möchte in einer Form kategorisiert werden und das war mit Sicherheit auch nie die Absicht der Band. Nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, dass hier nur ein Haufen Lärm produziert wird, der Otto-Normal-Hörer eher kalt lässt. Es ist schon klar strukturierter Heavy Metal, der aber mehrere Haken und Ösen hat. Grob lassen sich Prototype irgendwo zwischen Thrash, Power Metal und Progressive einordnen. Das beste Beispiel ist der Titelsong, der das beste aus den Zeiten als Queensryche noch richtig ernst zu nehmen waren mit druckvollem Gedresche der Marke Forbidden und den exzellenten Harmoniestrukturen früher Dream Theater in Einklang bringt. Geht nicht? Geht doch! Auch in ruhigen Momenten, wo filigrane Feinstarbeit das Geschehen dominiert und die Keule im Schrank bleibt ("Utopia"), ist noch genug Saft und Kraft vorhanden, um ein ganzes Dorf mit Strom zu versorgen. Abzüge gibt es naturgemäß für "I know you", das eben balladesk und dann noch mehr als blutarm daherkommt. Immerhin kann ich bei den restlichen Titeln nicht viel meckern, "Mind in Motion" ist etwas zu sehr an bekannten progressiven Klangmustern angelehnt, geht aber noch mit Note gut übers Ziel und deswegen würde ich beim nächsten Besuch beim Händler eures Vertrauens eine Hörprobe wagen. Schaden kann es nicht, Vorsicht ist höchstens deshalb geboten, weil das Portmonee nachher etwas leichter sein könnte.



   
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