Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4695885
Besucher seit 09/2002


Pokolgep - Totalis Metal
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Hungarton

Rezensent

Peter

Irgendwie geschehen noch Zeichen und Wunder. Seit Jahren geistert der Name dieser ungarischen Band in diversen Suchlisten herum, schwärmen mir alle möglichen Leute von der Band in den höchsten Tönen vor, aber so richtig haben tut keiner was von denen. Fast 18 Jahre nachdem das Debüt erstmalig erschienen ist und eine Handvoll LPs irgendwie über den Eisernen Vorhang in das Imperialistische Ausland gelangt sind, halte ich mein Exemplar digital für die Ewigkeit haltbar gemacht, in Händen. Die große Enttäuschung kommt natürlich gleich immer hinterher. Auch wenn die Band seit 1986 unentwegt eine gute bis sehr gute Veröffentlichungspolitik betreibt, gelangen nur relativ wenige CDs nach Deutschland und noch schlimmer, die für die Belange der Band zuständige Firma Hungarton hat auch kein großes Interesse daran, einer Erstauflage mögliche weitere folgen zu lassen. Also, sichert euch euer Exemplar, nicht nur dieser CD. Es gibt noch ein paar andere, die bis auf eine Ausnahme, komplett in ungarisch eingesungen wurden. Ähnlich wie Arija aus Russland bewegten sich Pokolgep (zwischenzeitlich auch mal auf Gep gekürzt) von Anfang an auf internationalem Niveau. Wäre da nicht die gewöhnungsbedürftige Sprache, ein nennenswerter Unterschied zu vergleichbaren Bands aus Resteuropa oder Übersee wäre nicht festzustellen gewesen. Auf dem Debüt präsentieren Pokolgep zehn ordentlich nach vorne drückende Titel, nicht zu vergessen die Bonusschmankerl, die sich stark am U.S.-Amerikanischen Power Metal der Mittachtziger anlehnen. Tendenziell sind auch Judas Priest zu hören. Diese fulminante Mischung beschert uns Titel wie "Pokolgep" oder den Titelsong, der schon allein durch seinen teilweise göttlichen Gesang einfach nur gehört werden muss. So haben Omen und Jag Panzer auch mal angefangen. Wo Licht ist, ist jedoch auch Schatten. So könnte ich aus heutiger Sicht die etwas biederen Songstrukturen kritisieren, die sich an der NWOBHM orientieren. Aber ich schreibe hier als Nostalgiker und nicht als Vertreter der Neuzeit. Was früher Normalmaß war, sollte heute nicht belächelt werden. Positiv bewerte ich die Tatsache, dass am ursprünglichen Klangbild nicht unnütz poliert wurde. So klang früher die Vinylversion und dieses schöne Gefühl soll auch auf CD erhalten bleiben. Weniger begeistert bin ich hingegen von der biederen Aufmachung. Titelinformation (Seite1), Hinweis auf die beiden Bonustitel (Seite 2), Bandfoto(Seite 3,4), fertig ist das Booklet. Ein wenig mehr hätte nicht geschadet. Aber immerhin haben wir die Musik und die entschädigt auch nach 18 Jahren noch für manches. Ein gelangener Einstand, der nicht den Staub der Vergangenheit angesetzt hat.

P.S.: Vertrieb in Deutschland: http://www.karthagorecords.de, E-Mail: riermaier@aol.com



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword