Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4773109
Besucher seit 09/2002


Nasty Savage - Psycho Psycho
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Thrash

Label

Metal Blade

Rezensent

Dennis

Reunions - was haben sie uns gebracht? In den meisten Fällen rein gar nichts. Ob Exciter, Omen, Zed Yago oder die Tygers of Pan Tang, sie alle haben ihre Klassiker bereits vor vielen Jahren geschrieben und sich selbst mit ihren überflüssigen Reunions ins weite Abseits katapultiert. Dann wären da noch Bands wie Candlemass, die zwar auf der Bühne für Begeisterung gesorgt, jedoch außer einigen Best of's, LIVE-CDs oder DVDs auf Scheibe nichts veröffentlicht haben und somit jegliche Existenzberechtigung schuldig geblieben sind (Dem möchte ich im Falle Candlemass angesichts DIESER Liveauftritte doch entschieden widersprechen - Volker). Und in einigen ganz seltenen Fällen gibt es dann auch noch solche Reunions, die nicht hinter den Erwartungen hinterherhinken. Nasty Savage sind eines dieser seltenen Exemplare.
Den ersten Beweis dafür, daß die kultigen Amis auch nach all den Jahren noch immer für ihren eigenen, unkommerziellen Stil stehen, der manchmal progressiv, immer aber sehr kraftvoll daherkommt, lieferte die Anfang letzten Jahres erschienene EP "Wage of Mayhem". Diese beinhaltete streng genommen zwar nur zwei mickrige, neue Songs, deutete aber immerhin schon an, was uns auf dem neuen Langspieler erwarten soll. "Psycho Psycho" jedenfalls knüpft nahtlos an die letzte Veröffentlichung an, und das liegt sicherlich nicht nur daran, daß mit "Savage Desire" gleich auch noch ein Lied davon übernommen wurde, denn immerhin 11 vollkommen neue Songs, von denen einer mehr Spaß macht als der andere, hat die Scheibe vorzuweisen.

Jemandem die Musik von Nasty Savage mit Worten näherzubringen ist allerdings geradezu ein Ding der Unmöglichkeit, die charakteristischen Gitarrenläufe, die progressiven Einschübe und auch die immer wieder auftauchenden Wendungen in den Songs muß man schon selbst gehört haben, um sich ein Bild über die Musik zu machen. Das ganze klingt oftmals extrem sperrig, bietet aber stets knallende Refrains und jede Menge Abwechslung. So folgt zum Beispiel auf den paranoiden Titeltrack gleich mit "Hell Unleashed" eine etwas straightere Nummer, die auch einige Parallelen zu Slayer offenbart. "Human Factor" hingegen erinnert dann z.B. ein wenig an Mercyful Fate, aber trotz dieser hilflosen Kategorierungsversuche sind und bleiben Nasty Savage einfach ein Unikat, das noch immer genauso klingt wie vor 20 Jahren. So ist auch "Psycho Psycho" ein klasse Nasty Savage-Album geworden, zu dem vermutlich jedoch genau wie damals lediglich eine kleine, eingeschworene Gruppe von Metallern ihren Zugang finden wird. Ach, irgendwie ist es doch schön, wenn manchmal die Dinge einfach so bleiben, wie sie immer waren.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword