Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4712245
Besucher seit 09/2002


Disillusion - Back to Times of Splendor
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Death Metal

Label

Metal Blade

Rezensent

Dennis

Kennt ihr die Situation, ihr habt Euch gerade ein neues Album gekauft, legt die Scheibe guten Mutes in Euren CD-Player ein, zieht die Vorhänge zu und verbringt die nächste knappe Stunde mit einer Gänsehaut liegend auf dem Bett? Kommt selten genug vor, ich weiß, aber es gibt tatsächlich noch solche Scheiben, die einen mitten im Herzen treffen und so das Tor zu einer Reise in eine fremde Welt voller Melodien, Bösartigkeit und Dramatik öffnen. Disillusion konnten bereits im Underground mit ihrem Demo "Three Neuron Kings" und ihrer MCD "The Porter" für reichlich Aufsehen sorgen, über Metalblade steht nun das Debutalbum für all jene bereit, die von eintönigem Gegrunze oder der x-ten Dream Theater-Kopie die Nase voll haben. Die Band wurde schon in der Vergangenheit immer wieder mit Opeth verglichen, und ganz falsch ist das sicher nicht, denn auch besagte Schweden verbinden derben Death-Metal mit progressiven Elementen, ohne dabei allerdings ganz so melodisch zu klingen wie Disillusion.

Gerade mal sechs Titel befinden sich auf "Back to Times of Splendor", die jedoch insgesamt auf eine Spielzeit vom immerhin 56 Minuten kommen. Dabei wird wie beim Opener mal heftigst geknüppelt aber auch oft genug mal das Gas komplett rausgenommen, so daß unglaublich facettenreiche, melodiöse und zugleich komplexe Melodiebögen in Erscheinung treten können. Den Höhepunkt des ganzen stellt der Titelsong dar, der mit einer leisen, melancholischen Geige beginnt, die schon kurze Zeit später gnadenlos von schweren, düsteren Riffs niedergewalzt wird, bevor auch noch das Drumming in ein mächtiges Trommelfeuer übergeht und der aggressive Gesang einsetzt, um endgültig das Blatt zugunsten der finsteren Seite zu wenden. Gerade was den Gesang angeht, können Disillusion eifrig Bonuspunkte sammeln, denn auch hier findet sich einfach so verdammt viel Abwechslung, die man in seiner Gesamtheit auch nach vielen, vielen Hördurchläufen noch gar nicht so richtig zu erfassen vermag. Von tiefen Growls bis hin zu cleanem Gesang, mal aggressiv, mal melancholisch, all dies macht Disillusion aus. Somit dürfte "Back to Times of Splendor" auf jeden Fall ein Album sein, das man auch in fünf oder sechs Jahren noch immer gerne aus dem Schrank holt und auflegt, bevor man die Vorhänge zuzieht und anfängt zu träumen...



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword