Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4644079
Besucher seit 09/2002


Forsaken - Iconoclast
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom

Label

Golden Lake Productions

Rezensent

Volker

Nachdem ich Forsaken bei ihrem hervorragenden Liveauftritt auf dem Doom Shall Rise 2003 erstmals zu Gesicht bekommen hatte, war ich bereits gespannt, was die Maltesen so auf Konserve zu bieten haben. Mit "Iconoclast" liegt mir nun die aktuelle Mini-CD der Band vor, die bei Freunden von epischem Doom Metal definitiv auf Gefallen stoßen sollte. Während der 96er Vorgänger "Evermore" sich doch sehr stark an alten Black Sabbath orientierte und auch einige sehr ruhige Songs zu bieten hatte, sind die 4 neuen Tracks deutlich kraftvoller aber auch epischer ausgefallen, die Songs nehmen insgesamt fast 35 Minuten ein. Forsaken sind auf jeden Fall keine reine Slowmotion-Band, "Iconoclast" ist zwar von der Stimmung her ein reinrassiges Doom Metal Album, aber sowohl die treibenden schweren Gitarrenriffs als auch der großteils cleane und recht hohe Gesang von Frontmann Leo Stivala verleihen Forsaken auch eine deutlich erkennbare Power Metal Schlagseite, neben der sich auch dezente Gothic-Elemente und gelegentliche Grunts bestens in das Gesamtbild einfügen. Mit "Iconoclast" hat die Band den eigenen Charakter entwickelt, an dem es auf "Evermore" noch etwas mangelte, am ehesten könnte man Forsaken vielleicht noch irgendwo zwischen Candlemass und Solitude Aeturnus ansiedeln.
Der Opener "Where angels have fallen" wird nach einem düsteren Keyboard-Intro durch wuchtige, fast schon thrashige Riffs geprägt. Der Song ist recht verschachtelt und verlangt so etwas Zeit, um erschlossen zu werden, was allerdings durch den catchigen Chorus erleichtert wird. Falls Doom Metal Bands "Hits" haben können, dann ist "Via crucis (The way of the cross)" definitiv einer! Wie auch immer, es gibt jedenfalls nur wenige Bands, denen ein so herausragendes Stück gelingt. "Via crucis" unterscheidet sich durch weiblichen Backgroundgesang und leichtem Gothic-Touch ein wenig von den anderen Songs der Mini CD und hat quasi eine eingebaute Gänsehautgarantie. Die Gitarrenmelodien sind einfach nur geil, Leo Stivala treibt seine sowieso schon sehr gute Gesangsleistung auf die Spitze und der Song hat in seinen 9 Minuten mehr Dramatik und Spannung zu bieten, als viele andere Alben insgesamt. Während "A martyr's prayer" sich ebenfalls, allerdings ohne herauszuragen, auf hohem Niveau bewegt, ist der letzte Song "Wither the hour", der zweite große Höhepunkt der MiniCD. Schleppende Momente mit Leos klagendem Gesang wechseln mit powervollen Riffmonstern, die auch beim zehnten Durchlauf noch begeistern können.
Falls ihr zu dem kleinen aber eingeschworenen Kreis der Doom-Gemeinde gehört, sollte dieses Album ganz oben auf dem Einkaufszettel stehen, aber auch Leute, die andere Sparten bevorzugen, sollten an dem variablen Sound von Forsaken durchaus Gefallen finden können.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword