Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4695592
Besucher seit 09/2002


Suicide - Blood flows on
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic/Death/Thrash Metal

Jahr

2004

Spielzeit

53:14

Rezensent

Sonia

Mit der mir hier vorliegenden CD "Blood flows on" haben sich die Östereicher von Suicide ein interessantes Potpourri musikalischer Einflüsse einfallen lassen, der Eigenbetitelung ihrer Musik als Gothic/Death/Thrash ist jedenfalls kaum noch etwas hinzuzufügen. Möchte man allerdings unbedingt bekanntere Acts als Vergleich heranziehen, so scheint mir ein Hybrid aus Gesang und Grooves von Crematory, Melodielinien von der Gitarre, die von In Flames nicht so weit entfernt sind, teilweise cleaner Gesang, der mich an den Sänger von Lake of Tears erinnert und sogar stellenweise ein Ansatz Neue Deutsche Härte als geeignete Beschreibung. Ganz klar, diese fulminante Mischung spricht dafür, keine Langeweile aufkommen zu lassen, diese Musik rockt. Oftmals doppeln Gitarre und Keyboard die Melodien, die Rhythmusfraktion spielt einen straighten Groove, dazu gesellen sich immer wieder ruhigere Passagen mit schönen Keyboardflächen und klagender Gitarre und irgendwann gibt's dann auch das obligatorische Gitarrensolo zu hören, welches aber nie in sinnloses Gefudel ausartet.
Auch die Produktion kann überzeugen, für eine Band ohne Label erstaunlich gut, jedes Instrument kommt zum Vorschein, die Gitarren klingen knackig und das Keyboard nicht zu fiebsig. Textlich wird es hier sogar politisch, einige Lyrics lesen sich wie Antikriegsstatements, so z.B. der Titeltrack "Blood flows on", andere wiederum wie "Cold Earth" befassen sich mit düsteren Emotionen und einer handelt gar von Selbstverstümmlung ("Selfmutilation").
Was sich als interessantes Album darstellt, hat auch nur mit einigen kleineren Makeln zu kämpfen. So abwechslungsreich auch der Musikmix an sich ist, klingen doch viele Lieder ähnlich, zwar nicht gleich, aber eben ähnlich. Suicide scheinen sich da ein Schema entwickelt zu haben, an dem festgehalten wird. Das kann man als gut oder schlecht empfinden, Geschmackssache. Am Spannungsbogen der einzelnen Stücke könnte man auch noch feilen, denn trotz der eingesetzten Soli hat man nur selten das Gefühl, daß die Songs auf einen Höhepunkt zustreben. Trotzdem: Diese Band lohnt es sich, im Auge zu behalten.
Die CD kann auf der Bandhomepage für 12 Euro bestellt werden.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword