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Project: Failing Flesh - A beautiful Sickness
Metalspheres Info-Box

Genre

Industrial Thrash Metal

Label

Karmageddon Media

Rezensent

Volker

Gegründet wurde Project: Failing Flesh aus Vienna, Virginia von Tim Guitierrez und einem Herren mit dem Pseudonym Kevin 131, die für ihr Vorhaben alsbald prominente Verstärkung am Mikro in Form von Eric Forrest (Ex-Voivod und E-Force) gewinnen konnten. Dass der Mann es drauf hat, dürfte kein Geheimnis sein und es wäre wohl unwahrscheinlich, dass er sich mit Musikern zusammenschliesst, von denen das nicht ebenfalls zu behaupten wäre. So ist dann "A beautiful Sickness" auch ein interessantes erstes Lebenszeichen, das sich ungefähr in der Schnittmenge von Fear Factory, Die Krupps und Voivod verorten lässt.
Charakteristisch für das Album sind zumeist schnelles Stakkato-Riffing, die Keyboards für die Melodieführung und das beeindruckende Organ von Eric Forrest, der sich überwiegend die Seele auf dem Leib brüllt, aber mitunter auch sehr gelungen akzentuierten cleanen Gesang einsetzt. Gerade in den Momenten, in denen er seine Vocals variabler einsetzt, klingt das Ganze schon einmal deutlich nach Fear Factory, aber insgesamt sind Project: Failing Flesh sicherlich sperriger und experimenteller als der bekannteste Vertreter des Genres. Als beeindruckendes Beispiel dafür dient das schleppende "9mm Movie", zu dessen gewaltigen Riffwällen geradezu verstörend wirkende Streicher eine nervenzerreissende Atmosphäre kreieren. Leider bleibt dies der einzige Song, in dem Streichinstrumente eingesetzt werden, aber zumindest beim ebenfalls sehr gelungenen "Entrance Wound" und dem hochdynamischen "Planet Dead" können auch die Keyboards eine ebenbürtige Rolle spielen. Als Kritikpunkt bleibt bei mir jedoch das zu gleichförmige Stakkato-Riffing hängen, welches gerade in der zweiten Albumhälfte vieles recht ähnlich klingen lässt, obwohl es der Platte eigentlich wirklich nicht an Ideenreichtum mangelt.
Ein Volltreffer ist aber noch mit dem abschliessenden Venom-Cover "Warhead" gelungen, denn Project: Failing Flesh schaffen es, den Klassiker in ihr eigenes Soundgewand zu packen, aber trotzdem nichts von dessen Atmosphäre verloren gehen zu lassen. Klasse gemacht! Bliebe also noch zu wünschen, dass solche Spannungsmomente noch öfter auf dem Album zu finden wären, aber Freunde der anfangs genanten Bands könnten an der in Eigenarbeit gelungen produzierten CD sicherlich eine Menge Spaß haben.



   
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