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Mordiggan - Métamorphose
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Metal

Label

Brennus

Rezensent

Dennis

Diese französische Gruppe aus Roanne macht einem das Leben nicht gerade einfach, denn hier haben wir es mit einem eindeutigen Fall des berühmten, zweischneidigen Schwertes zu tun. Auf der einen Seite haben sich Mordiggan einen Stil erschaffen, der nicht alltäglich ist, Melodien mit Progressivität und abwechslungsreichem Gesang, vorgetragen von einem männlichen Sänger und zwei weiblichen Sängerinnen, vermischt, und jede Menge Platz für eigene Ideen läßt. Da wäre zum Beispiel der männliche Gesang, der zwischen Growls und cleanen Vocals hin und herwechselt, aber auch die Flöten zu Beginn des ersten Stücks, die der Band eine eigene Note verpassen. Selbst die Keyboards fügen sich makellos in das Soundgewand ein und unterstützen die Melodien dabei, ihren Weg ins Gedächtnis des Zuhörers zu finden. Langeweile kommt jedenfalls keine auf, was auch schwer verwundern würde, wenn man sich vor Augen hält, daß an Mordiggan gleich acht Musiker beteiligt sind, die ihrer Kreativität auf "Métamorphose" erstaunlich viel freien Lauf lassen.
Interessante Sache also, doch dies ist leider nur die eine Seite der Medaille, auf der anderen Seite wirkt das, was Mordiggan hier zu bieten haben, zum Ende der CD hin noch nicht zu hundert Prozent ausgereift, die Musiker handwerklich begrenzt, der französische Gesang ist gewöhnungsbedürftig und auch die Produktion weiß nicht so wirklich vom Hocker zu reißen. Schade drum, aber von der großen Sensation oder dem kostbaren Juwel, von der die französischen Magazine hier schwärmen, sind Mordiggan aufgrund der Umsetzung ihrer zweifellos fesselnden Musik noch ein gutes Stück entfernt. Ein Rohdiamant ist "Métamorphose" aber allemal, und neben den Sprachfetischisten werden vor allem Freunde von Melodik und Progressivität bei dieser CD Luftsprünge machen. Ich wünsche der Band an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft und freue mich drauf, das nächste Mal von ihr zu hören.



   
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