Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4644700
Besucher seit 09/2002


Vision Divine - Stream of Consciousness
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Powermetal

Label

Metal Blade

Rezensent

Dennis

Noch eine Melodic Metal-CD aus der Abteilung "gehobenes Mittelmaß" gefällig? Vision Divine wurden 1998 von Olaf Thörsen gegründet, der seinerzeit noch für Labyrinth die Gitarre bediente. Daneben zählte auch lange Zeit Rhapsody-Frontsirene Fabio Leone zum Aufgebot der Band, mit dem zusammen zwei Alben veröffentlicht wurden, ehe dieser ausstieg um sich wieder komplett auf seine Hauptband zu konzentrieren und durch Michele Luppi ersetzt wurde. Das Ergebnis des neuen Line-ups, zu dem auch noch Oleg Smirnoff (ex-Eldritch, Death SS) an den Keyboards and Matteo Amoroso (ex-Athena) am Schlagzeug gehören, ist das vorliegende, neue Album "Stream of Consciousness".
Schnell wird deutlich, daß mit Fabio Leone auch die Rhapsody-Einflüsse weitgehend gewichen sind, während Labyrinth erwartungsgemäß nach wie vor einen legitimen Vergleich zu Vision Divine darstellen. Die Keyboards stehen nicht selten im Vordergrund und drängen die Gitarren auch schonmal zurück, dennoch vergessen die Italiener im Gegensatz zum Großteil der melodischen Kollegen nicht völlig, ihren Songs auch ein paar griffige Riffs zu verpassen. Aber auch diese ändern leider nichts daran, daß der Grundsound von "Stream of Consciousness" äußerst glatt daher kommt, so daß auch Vision Divine als eine der besseren Italo-Bands mit dem altbekannten Problem der fehlenden Identität zu kämpfen haben. Genauso wenig übrigens wie die Tatsache, daß die Jungs äußerst variabel zu Werke gehen was das Tempo anbelangt und überdies ihre Musik auch noch durch ein 14teiliges Konzept über einen eingewiesenen, geistig Behinderten unterlegen, der in seiner Pflege-Zelle versucht, den Verlauf seines Schicksals zu rekonstruieren. Dabei gelingt es Vision Divine sogar durchaus, einige kleinere Highlights zu setzen. Insbesondere bei ruhigeren Stücken wie "The fallen Feather", dem mit von Deep Purples "Sometimes I feel like screaming" geklauten Gitarrenleads versehenen "Versions of the Same" oder dem abschließenden "Identities" sind doch einige Passagen dabei, die man sich gerne ein weiteres Mal anhört, im Gegenzug allerdings auch nicht darüber hinweg täuschen können, daß "Stream of Consciousness" über weite Strecken irgendwo im Mittelfeld herumdümpelt. Eigentlich ist es immer das gleiche mit den Italo-Bands: Schöne, leicht progressive Melodien treffen auf ausgereiften Gesang, aber sowas wie Atmosphäre will nicht so recht aufkommen. Nett, aber unspektakulär.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword