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Necromancia - Check Mate
Metalspheres Info-Box

Genre

Neo Thrash

Label

Mausoleum Records

Rezensent

Dennis

Necromancia haben ihre Platte nicht nur von Andreas Kisser produzieren lassen, der Sepultura-Gitarrist steuerte auch gleich noch eine Hand voll Gitarren Riffs und Backing Vocals zu "Check Mate" bei. Doch damit nicht genug, denn auch vom Songwriting her haben die Brasilianer nicht eben wenig von ihren landsmännischen Vorbildern übernommen. Das erstaunlichste an dieser Gruppe ist jedoch zweifelsohne die Bandhistory, die bis ins Jahr 1984 zurück datiert und zu den Anfängen als Mischung aus Venom, Slayer und Voivod beschrieben wurde. Nach einer Bandpause schwenkte man Mitte der 90er um in Richtung Iron Maiden/Black Sabbath und brachte 1997, dreizehn Jahre nach der Gründung, das Debutalbum heraus. Ob es mangelnde Erfolgslosigkeit war oder schlicht der Musikgeschmack, der sich über die Jahre geändert hat, auf "Check Mate" spielen Necromancia Neo Thrash, der hier und da auch mal etwas hardcore-lastiger daher kommt ("Farsa"), in erster Linie jedoch an Sepultura zu "Roots"-Zeiten erinnert (vgl. zum Beispiel "Greed up to Kill"). Objektiv gesehen machen die Jungs ihre Aufgabe nicht schlecht, die Songs bieten zwar teilweise die selben eiernden Riffs, die auch Pantera und Konsorten an den Tag legen, kommen aber immerhin mit genügend Abwechslung und ein paar netten Soli daher, so daß das ganze nicht wie bei vielen Kollegen schon beim ersten Lied im Sande verläuft. Vollkommen indiskutabel hingegen ist das unterirdische Gebrüll von Sänger Marcelo D'Castro. Mag ja sein, daß sich manch einer nicht an dem extrem monotonen und schlichtweg hysterischen Geschrei ohne jeden Funken Melodie stört, ich für meinen Teil bin schon nach der Hälfte der CD so genervt davon, daß ich mir erstmal eine halbe Flasche von Großvaters Doppelkorn hinter die Binde kippen muß, um den Rest noch irgendwie zu ertragen. Auch die Coverversion von Motörheads "Overkill" hätte nicht unbedingt sein müssen, zumal selbst Lemmy im Vergleich zu Marcelo D'Castro noch wie ein kleiner Pavarotti klingt. Sepultura-Fans können ja mal reinhören, ich werde jetzt schnurstracks die "Overkill" in den Wechsler werfen und anschließend hoch und heilig versprechen, nie wieder zu behaupten, Lemmy sei kein guter Sänger.



   
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