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Psychotron - Open the Gate
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Alive Records

Rezensent

Alf

Ein weiterer Retro-Bolzen aus den deutschen Landen und noch dazu ein wirklich edler! "Open the Gate" ist sprudelnde Spielfreude deren Auslöser eine stattliche Anzahl illustrer Größen vergangener Tage gewesen sein dürfte. Gitarrenarbeit und Riffing schlendern bei Testament oder Annihilator vorbei, gestatten sich Abstecher zu deutschen Klassikern wie beispielsweise Grinder und haben einen herausstechenden Bass-Sound wie Overkill auf ihrem "W.F.O." Album. Der Gesang ist klassisch, bedient sich meist eines cleanen Sounds (der stellenweise ein wenig an Forte erinnert), verzichtet aber auf glassprengende Eunuchentonlagen und wird häufig von einer zweiten Stimme ergänzt. Um dem (durchaus passenden) Etikett "Powerthrash from Germany" gerecht zu werden, gestattet sich die Sangesfraktion desöfteren ebenso drauflos zu elchen wie das auch ein Chuck Billy tun würde. Jedenfalls stehen Psychotron nie still, der Drummer scheppert flüssig zu dem transparenten Bass, wärend die beiden Gittarren nie gleichzeitig auf demselben Riff rumnudeln sondern durch ihre ständige Zweistimmigkeit dafür sorgen, dass der Gesamtsound von "Open the gate" voller Facetten und Details steckt und nie langatmig wirkt. Die Songs sind liebevoll durcharrangiert und machen auch nach mehrmaligem Hören noch genauso viel Spaß wie beim ersten Durchlauf. Trotz der Anlehnung an oben genannte Speed-Thrash Pioniere, sind Psychotron durchaus eigenständig und haben definitiv Wiedererkennungswert. Sicher schimmert das eine oder andere Zitat zwischen den eigenen Ideen hindurch, aber das hebt den Spaßfaktor der Scheibe eigentlich nur noch.
Nur Track 5 hätte man sich schenken können. "Meine Hölle" ist eine Art "Spoken Word Text" in deutscher Sprache, der von einem flirrenden Synthie-Sound unterlegt wurde - und genau diese übertrieben pathetische Umsetzung lässt den eigentlich sehr netten Text schrecklich schwülstig klingen, so leid es mir tut. Und was zum Teufel soll denn dieser grottenmäßige Improvisations-Comedy-Gesang Hidden-Track? Jiiiautsch! Das ändert allerdings nichts daran, daß Psychotron ein rundum gelungenes Album gelungen ist, das den Retro-Thrash auf wunderbar frische Weise wiederbelebt und (wieder einmal) auf dem Einkaufszettel aller Old-School Kuttenträger (und solchen die es werden wollen) stehen sollte.



   
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