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Herod - For whom the Gods would destroy
Metalspheres Info-Box

Genre

Neo Thrash

Label

Lifeforce Records

Rezensent

Volker

Als eine Mischung aus klassischem britischem Heavy Metal, amerikanischem Thrash und Hardcore werden Herod aus Buffalo, NY in der Bandinfo beschrieben und Fans von Metallica, Judas Priest und Pantera ans Herz gelegt. Das lässt mich dann doch einigermaßen an der Funktionstüchtigkeit meiner Ohren zweifeln...
Klar, Einflüsse von Maiden oder Priest in irgendeiner Form können die wenigsten Metal Bands verneinen, aber darüber hinaus würden mir die englischen Pioniere genauso wenig wie Hardcore an sich in den Sinn kommen. "For whom the Gods would destroy" klingt eigentlich mehr nach modernem thrashigem amerikanischem Metal, der trotz des durchaus recht hohen Härtgrades auch mit Nu Rock- und Emo-Elementen aufwartet. Hört sich wahrscheinlich der Beschreibung nach ziemlich trendy an und ist es auch. Mitunter ergibt die Aneinanderreihung von aggressiven Thrash Parts und melodischem Modern Rock mit klagenden Vocals interessante Kontraste, aber zu wirklich überzeugenden Songs will es trotz der auf Hochglanz getrimmten Produktion nur ganz selten reichen. Und irgendwann nervt dieses Strickmuster auch, wenn z.B. bei "That green Feeling" nach einem exzellenten Thrash-Einstieg, der dann tatsächlichen mal nach alten Metallica klingt, wieder die endlose Emo-Schleife einsetzt, um dann wieder von heftigem Gebolze abgelöst wird und so weiter uns so weiter... Mit derselben Leier werden auch die tierisch abgehenden Thrash/Death-Parts in "When your Body falls" kaputtgemacht.
Dass es doch auch anders geht, beweist zum Glück "The End", bei dem der härtere Teil ziemlich schwedisch klingt, und die ruhigeren Sequenzen endlich mal nicht in kommerziellem Geseier versinken sondern stattdessen eher nach leicht proggigem und sphärischem Rock klingen. Echt gutes Stück, das ein großes Potential andeutet, von dem Herod seltsamerweise viel zu wenig Gebrauch machen. So bleibt abzuwarten, wohin der Weg von die Bandmitglieder von Herod, die technisch durchweg einiges auf der Pfanne haben, führen wird.



   
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