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Asrai - Touch in the Dark |
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Metalspheres Info-Box |
Genre |
Gothic Rock |
Label | Transmission Records |
Rezensent |
Dennis |
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Rechnet man die drei Jahre der Vorgängerband "Twins no Twins" hinzu, so sind Asrai bereits seit stattlichen 19 Jahren aktiv, agierten anfangs als reine Frauenband und spielen seitdem Gothic Rock, bei dem mir als erster Vergleich Casket zu "Tomorrow"-Zeiten in den Sinn kommen. Einige fast unmerkliche Dark Wave-Elemente werden ebenfalls im Soundgewand der zehn auf "Touch in the Dark" vorliegenden Stücke verbraten und erschaffen gemeinsam mit den schweren, düsteren Riffs genau die Grundstimmung, die für eine solche CD geradezu notwendig erscheint. Sonderlich anspruchsvoll gehen die Holländer dabei nicht zu Werke, die Songs sind relativ simpel gestrickt, aber das geht in Ordnung, wie Dream Theater klingen eh schon viel zu viele andere Bands. "Solide" ist wohl das richtige Wort für diese CD, auf der sich mit "Pale Light" zudem noch ein richtiger Hit eingeschlichen hat. Sängerin Margriet Mol verfügt über eine angenehme Stimme, die jederzeit die Songs im Griff zu haben scheint, was dazu führt, daß nichtmal der fehlende Wiedererkennungswert sonderlich schwer ins Gewicht fällt. Die Melodien sind größtenteils überzeugend, mal geht's etwas heavier zur Sache ("Whisper"), im Gegenzug gibt's dann in einem Stück wie "Restless" oder "Tower" auch schonmal etwas ruhigere, nachdenkliche Passagen zu hören. Damit ist dann auch eigentlich schon alles gesagt, so daß unter dem Strich ein Album steht, das immer mal wieder gerne den Weg in den CD-Player findet, auch wenn es durch seine Einfachheit sicher nicht für höhere Aufgaben bestimmt sein wird.
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