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Endstille - Dominanz
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Twilight Records

Rezensent

Sonia

Welche Aussage soll Black Metal eigentlich haben? Oftmals wird man auf diese Frage die Antwort vernehmen, ihn als Ausdrucksmittel für den eigenen Hass gegen die Menschheit einzusetzen. Selbstverständlich in musikalischer Form. Die Sache mit dem Hass rauslassen funktioniert auch in den meisten Fällen, aber von der Musikalität fehlt bei vielen Black Metal Bands leider jede Spur. Endstille als die musikalischen Genies zu beschreiben wäre zwar auch unangebracht, aber irgendwie schafft es diese Kieler Formation ziemlich gut, eben genau diese beschriebenen Emotionen herüberzubringen. Die schnellen Blasts, das endlose Gitarrengeschraddel und der Kreischhals, die der Musik Endstilles Ausdruck verleihen, sind dementsprechend beinahe überflüssig zu erwähnen. Der leicht nazimäßig klingende Bandname trägt zu einer Atmosphäre der nackten Panik bei und Titel wie "Conquest is Atheism", "Dominanz" und "Endstille (Feindfahrt)" helfen nicht gerade dabei, das Nazi-Image in irgendeiner Form abzubauen. Sollte die Band sich in diese Ecke stellen wäre das bedauerlich, dem scheint aber laut eigenen Aussagen in Interviews nicht so zu sein, und welche Ideologien wirklich hinter der Band stecken, weiss ich nicht. Zerstörung und Hass strahlen sie auf jeden Fall aus und besitzen somit ein Flair, das sicherlich nicht jeder Band vorbehalten ist. Ja, es ist sogar richtig selten geworden, dass Bands wirklich Stimmung vermitteln. Ein durch und durch ordentliches Getrümmer, bei dem vor allem der Schlagzeuger zu bewundern ist, sofern er das Material auch live so umsetzen weiß wie auf Scheibe.
Schwarz-Weiss Bilder aus dem Krieg sind für CD und Homepage beliebtes Dekor, Endstille geben sich durch und durch undergroundig und misantrophisch. Die Produktion ist wiederum so gut ausgefallen, daß sie irgendwie gar nicht so recht zur Ausrichtung der Band paßt, die laut Booklet gegen die Kommerzialisierung des Black Metal spielen will. Normalerweise hätten Endstille dann konsequent sein und ihre Aufnahme noch einmal mit dem Anrufbeantworter aufnehmen müssen, um einen "truen" Sound zu erzeugen. Underground? Da haben die Jungs natürlich leider auch nicht gemerkt, daß der Underground bereits in dem Moment vorbei ist, in dem man sich der Öffentlichkeit preisgibt. Warum kennt euch denn eigentlich überhaupt irgendwer, Jungs?



   
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