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Scorpions - Unbreakable
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock

Label

BMG

Rezensent

Jonas

Ziemlich lange mussten alle Scorpions-Fans auf ein neues echtes Studioalbum warten, denn über 5 Jahre ist es her, dass die Scorpions mit "Eye to Eye" (1999) die Fans mehr oder doch eher weniger beglückten. Dazwischen gab es noch Projekte, wie "Moment of Glory" (2000), als die Scorpions eine CD mit den Berliner Philharmonikern einspielten und dort ebenso fast nur alte Songs neu aufnahmen wie bei "Acoustica" (2001), einem Album, das den akustischen Liveauftritt der Band in einem portugiesischen Kloster festhielt. Wegen der Kritik vieler Fans bezüglich des sehr experimentellen Tonträgers "Eye to Eye" und sicher auch aufgrund der Lust, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren, nahmen sich die Scorpions vor, endlich wieder einmal ein richtiges Rockalbum im Stile von "Blackout" (1982) oder "Love at First Sting" (1984) aufzunehmen. Und nun ist es da! "Unbreakable" heißt das gute Stück, dessen Name das Verhältnis der Band zu den Fans beschreiben soll. Schon das Cover der CD ist genial einfach. Und so verhält es sich auch mit vielen Liedern dieser Scheibe. Anstatt komplizierter Computer-Experimente wie sie noch auf "Eye to Eye" zu hören waren, werden hier wieder klassisch arrangierte Rocksongs zum besten gegeben.
Recht bombastisch und somit etwas untypisch beginnt das Album mit "New Generation", das davon handelt, dass es die heutige Jugend in der Hand hält, die Welt zu einem besseren zu wenden. Danach wird mit "Love 'em or leave 'em" schon deutlicher die Marschrichtung des neuen Songmaterials angegeben. Sehr melodiös und mit einer guten Mischung aus Lockerheit und Heavyness wird hier der Gesang von Klaus Meine unterlegt, der sich mal wieder in stimmlicher Höchstform befindet. "Deep and dark", der darauffolgende Song, besitzt eine recht ruhige Strophe und einen etwas rockigeren Ohrwurm-Refrain, wäre also eventuell gut für eine Single-Auskopplung geeignet. Ein Höhepunkt des Albums ist auf jeden Fall "Maybe I Maybe You", das allerdings nicht aus der Feder eines der Skorpione stammt, sondern vom iranischen Komponisten Anoushirvan Rohani in Zusammenarbeit mit Klaus Meine, von dem der Text stammt, für einen guten Zweck geschrieben wurde. Dieses extrem Moll-lastige Stück überrascht nach ruhigem Anfang mit harten Riffs im letzten Drittel. Auch eine weitere Halbballade namens "Through My Eyes" ist eines der Stücke, die einem nachhaltig im Ohr bleiben. Im Refrain erinnert dieses Lied mit seinen Power-Riffs eindeutig an den Klassiker "No One Like You".
"She said" dagegen ist eine Ballade, die in der Tradition vom Scorpions-Song "You and I" vom Album "Pure Instinct" (1996) steht, und deswegen nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die meisten Songs jedoch, wie auch das letzte Lied des Albums "Remember the Good Times", rocken unbekümmert drauf los, und deswegen ist es den Scorpions eindeutig gelungen, was sie sich vor einiger Zeit vorgenommen haben, nämlich ihre Fans wieder mit dem zu verwöhnen, was sie an den Scorpions besonders lieben.
"Unbreakable" ist zwar nicht unbedingt ein musikalisches Meisterwerk, aber es ist einfach sehr solide Rockmusik mit einigen ganz großartigen Stellen. Oder um das Album mit den Worten von Lead-Gitarrist Matthias Jabs zu beschreiben: "It's just Good-time-Heavy-Rock'n'Roll!"



   
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