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Pledge Alliance - Trümmer einer zerborstenen Welt
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardcore / Death Metal

Label

Erdkampf Sytle

Rezensent

Alf

Dieses wunderbare Stück Underground ist mir durch puren Zufall in die Hände gefallen, umso erfreulicher, daß ich es Euch hier nahebringen kann! Vielerorts wird die Musik der Österreicher als „politischer Hardcore“ bezeichnet, aber ehrlichgesagt kann ich von Hardcore nur gelegentlich etwas hören. Ich würde ohnehin behaupten, daß es so gut wie unmöglich ist „Trümmer einer zerborstenen Welt“ in irgendwelche Schubladen zu stecken, aber wenn ich unbedingt eine Musikrichtung nennen muß, dann ist das eher Death Metal. Leider gibt es die Band mittlerweile nicht mehr, stattdessen ist man mit anderem Line-Up und unter dem Namen The Plague Mass unterwegs.
Ich habe mir jedenfalls „Trümmer einer zerborstenen Welt“ bestimmt zwanzigmal angehört und immer wieder überfahren mich die überraschenden Breaks und krassen Stimmungswechsel aufs angenehmste: Mal wütend, mal wuchtig, mal melancholisch und mal ganz dezent. Um eine grobe Soundorientierung zu haben, könnte man behaupten, daß sich Pledge Alliance zwischen den beiden Incubator Alben „Mc Gillroy the Housefly“ und „Hirnnektar“ niedergelassen haben. Weniger Death-Metal als „Mc Gillroy“, nicht so psychotisch wie „Hirnnektar“ aber trotzdem super-originell, super-progressiv, super-melodisch, super-überraschend. „Trümmer einer zerborstenen Welt“ ragt wie eine gleißende Boje kreativer Energie aus dem Friedhof verfaulender 0815 Riffs und ausgelutschter Songstrukturen. Polternde Death-Thrash Parts, garniert von gelegentlichem Hardcore-Feeling, wechseln sich mit lieblichen Melodien; melancholischer Sprechgesang steigert sich zu wüstem Gekreische, dem Drummer scheinen im Sekundentakt frische Ideen einzufallen und der Bassist denkt nicht einmal daran sich auf schlichte Rhythmusarbeit zu limitieren. Aber trotz aller Verspieltheit die sie an den Tag legen, klingen Pledge Alliance nie konstruiert, verkrampft oder abgehoben - stattdessen hat man das Gefühl das sich die Jungs ihre Instrumente umgeschnallt haben und „Trümmer einer zerborstenen Welt“ in einem einzigen kreativen Orgasmus auf das Masterband ergossen haben. Einzelne Songs kann man nicht rauspicken, stattdessen hüpft einem der 21minütige Gourmet-Happen in homogenem Guß entgegen und ich kann jedes mal nur überrascht blinzeln, wenn sich der Laser über den letzten Ton getastet hat. An alle da draußen, die nicht unter schubladentechnischer Scheuklappen-Neurose leiden und Lust auf einen super kurzweiligen Ideen-Trip haben: Anchecken!



   
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