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One Step Closer - ...to Infinity
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock

Jahr

2004

Spielzeit

20:53

Rezensent

Volker

One Step Closer aus dem Raum Herborn (Mittelhessen) haben die erste Zeit ihrer bislang dreijährigen Bandexistenz damit verbracht, Songs von Nu Rock Bands zu covern und sind mittlerweile dazu übergegangen, verstärkt eigene Songs zu schreiben. Vier davon finden sich nun auf der Eigenproduktion "...to Infinity".
Und so arg "nu" klingt das Songmaterial gar nicht mal, sondern mehr nach eingängiger Rockmusik mit dezent progressiven Tendenzen. Prägend für die Stücke ist Sängerin Eva Conrads, die stilistisch nach einer Mischung aus Cristina Scabbia und Anneke von Giersbergen klingt, freilich ohne an deren Klasse anknüpfen zu können. Aber das wäre auch ein übertriebener Maßstab und eine ordentliche Gesangsleistung ist ihr allemal zu attestieren. Aber wo wir schon bei Cristina Scabbia sind: Der Opener "Lapse of Reason" klingt denn auch im ganzen etwas nach einem relaxten Stück von Lacuna Coil, bleibt recht schnell im Gehörgang hängen und bietet so einen überwiegend gelungenen Einstieg. Trotzdem offenbart das Stück bereits ein Manko der gesamten CD, denn One Step Closer klingen mitunter etwas zu zahm und ein wenig drucklos, was den Hörgenuss doch etwas mindert. Ein gutes Hilfsmittel dagegen sind die progressiven Elemente im Stile von Dream Theater (wenn auch bei weitem nicht so frickelig), die immer wieder ein wenig aufrütteln können und den Stücken überdies das erforderliche Maß Originalität einhauchen. Recht stark davon geprägt ist "Concealed Premonition", das mit spannenden Wendungen aufwartet und folglich das stärkste Stück des Albums darstellt. Ganz anders aber auch ansprechend gemacht folgt dann das sehr ruhige "Web of Lies", das zwar sehr entspannt aber trotzdem nicht langweilig durchs Hessenlande triftet und der Band Pluspunkte verschafft, bevor der platte Rausschmeisser "Infinity" viele gute Ansätze zunichte zu machen droht. Da gefällt "Web of Lies" doch um Längen besser, als dieser biedere Rocker mit seiner klebrig-poppigen Hookline, mit der sich One Step Closer keinen Gefallen tun.
Aber "Infinity" ist ja nur ein Viertel eines Debuts, das ansonsten durchaus Hoffnungen wecken kann und von der Band für 5 Euro plus P+V verkauft wird.



   
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