Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4647116
Besucher seit 09/2002


Schistosoma - Mansoni
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Jahr

2004

Spielzeit

32:00

Rezensent

Alf

1997 hat die Band Euthanasie das Licht der Welt erblickt, zwei Demo-Tapes produziert, sich von ihrem Drummer getrennt, drei Jahre Schaffenspause eingelegt und sich dann in Schistosoma umbenannt um missverständlichen Interpretationen von Seiten der Fans und der Veranstalter einen Riegel vorzuschieben - und jetzt hat man sich mit "Mansoni" zurückgemeldet: Schistosoma ist eine Combo aus Mittelfranken, die eine bleimäßige Death Metal-Variante aus ihren Instrumenten quält: Schleppend und giftig! Der Sound ist absolut überzeugend, druckvoll und transparent, die Instrumente sind in einem perfekt abgestimmten Verhältnis zueinander abgemischt und sorgen für ein stimmig kraftvolles Death-Metal Feeling. Kurz gesagt: Mit Demo-Sound wie man ihn sich vorstellt hat das ganze nichts, aber auch gar nichts zu tun! Respekt!
Der Gesang auf "Mansoni" ist klar, tief und voluminös, gleiches gilt für die Gitarren, die trotz ordentlichen Runterstimmens und kräftiger Verzerrung kein bisschen matschig sind, sondern wunderbar organisch dahertönen. Das Schlagzeug ist relativ geradlinig, setzt nicht auf selbstverliebtes Drumstick-Gewirbel sondern konzentriert sich voll darauf, sämtliche Instrumente und den Gesang panzermäßig voranrollen zu lassen.
Schistosoma bewegen sich entweder in schleppenden Gefilden oder auf der Midtempo-Schiene. Zwar wissen sie auf letzterer durchaus zu gefallen, aber ihr volles Druckpotential entfesselt sich in den schleppenden Passagen, die einen mit abgestoppten Riffs und abgrundtiefen Akkorden anknurren. Bestes Beispiel hierfür ist der Refrain von "Schrei" - eine Referenz an walzender Death-Metal Brutalität, die einige Todes-Veteranen vor Neid ergrünen lassen dürfte. Trotzdem weiß "Mansoni" nicht auf voller Strecke zu begeistern. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Scheibe neben einigen unspektakulären Passagen mit reinrassigen Killer-Riffs bestückt ist und die Fans besagter Todesspielart ganz sicher dazu veranlassen wird die Luftaxt auszupacken. Zusammen mit dem für Demo-Verhältnisse überragenden Sound ist Schistosoma jedenfalls ein tolles Stück Death-Metal geglückt das live für knirschende Halswirbel sorgen dürfte und definitiv seine Anhänger finden wird. Viel Erfolg, Jungs!
Zu haben ist die CD übrigens auf der Band-Homepage für 8 Euro + 3 Euro Versandkosten.

Die Adresse des Schistosoma-Shops:
Andre Weidt
Kirchdorfstraße 10
91607 Gebsattel
http://www.schistosoma.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword