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Deadly Sin - Sunborn
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Spiritual Beast

Rezensent

Peter

Bis in das Jahr 1999 war meine Heimatstadt Paderborn für mich in punkto Heavy Metal eher die Diaspora als das gelobte Land, wo an jeder Ecke Stahl geschmiedet wird. Gleichgesinnte? Fehlanzeige! Also habe ich mich mit einigen langhaarigen Bombenlegern im Süden der Republik verbrüdert und in der Heimat nur um die Arbeit und das Wohlergehen der Brauerei gekümmert. Kurz vor Halloween 1999 bin ich beim flüchtigen Studium des Heimatteils der Tageszeitung auf den Hinweis gestoßen, dass Deadly Sin hier und da ihre neue CD vorstellen. Moment mal! Kommen die aus meinem gottesfürchtigen Heimatplaneten und was kann mich bei der CD Präsentation und dem Konzert erwarten? Na ja, die jungen Herren sahen nicht wie Messdiener aus und im schlimmsten Fall hätte ich mit dem Taxi nach Hause fahren und mich über den aufdringlichen Kater am nächsten Morgen ärgern müssen. Was mich dann erwartete, war die Gründung des Paradieses. "Diamond and tyrants" hieß die damalige CD, war mit knapp 28 Minuten viel zu kurz ausgefallen, aber schon damals war klar gewesen, daß hier etwas großes entstehen würde. In aller Bescheidenheit war ich übrigens der erste, der mit dieser Band ein Interview führte. In jeder guten Beziehung kommt es schon mal zu Unstimmigkeiten, die zu Folge hatten, dass ein Jahr später der kreative Mastermind das Schiff verließ und daran war ich auch nicht ganz unschuldig. Egal! Irgendwie ging es weiter und im Jahr 2001 erschien dann eine neue CD, welche allerdings nicht so berauschend war. Weitere 2 Jahre später liegt nun "Sunborn" vor, das fast nirgendwo zu bekommen ist. Die Todsünder haben bei einem japanischen Label unterschrieben, das es einfach nicht gebacken bekommt, dauerhaft in Europa vernünftige Vertriebe aufzutreiben. Da nutzt es wenig, dass "Sunborn" die japanischen Heavy Metal Charts kräftig durcheinanderwirbelt. Es gibt gerade in Deutschland genug Leute, die immer wieder nach neuem Material von Deadly Sin fragen, und die hatten bis dato immer schlechte Karten. Derzeit gibt es bei der unten vermerkten Adresse einige Exemplare, und da heißt es zugreifen.
War ich mit der zweiten CD nicht so einverstanden, auch weil mir das exzellente Debüt als Messlatte herhalten musste, haben Deadly Sin mit dieser CD endlich ihren persönlichen Stil gefunden. Weg von den eindeutig im Power Metal und Thrash liegenden Anfängen hin zu melodiösen, aber auch heftigen Kraftübungen und teilweise progressiven Strukturen ist die Reise gegangen. So gefällt mir die Band und so kann es auch bleiben. Wäre die CD flächendeckend zu bekommen, wären die Jubelarien auf die Band quer durch die EU zu hören. Aber leider gibt es da das erwähnte Problem. Schade, dass nicht jeder in den Genuss von Überfliegern wie "My prison in time" oder dem Titelsong kommt. Ihr verpasst was! Meine Güte, "The raven and the mirror", ein in ein dezentes Keyboardgewand gekleideter Rocker, der mit dem Süchtigmachfaktor ausgestattet ist, oder, oder, oder. Es ist ein Trauerspiel, dass kein einheimischer Mediengigant hier geschaltet hat. Diese Band wäre eine Bereicherung gewesen. Aber, was schreibe ich noch großartig. Kaufen, marsch, marsch!

P.S.: Die CD gibt es auch bei http://www.hbfr.de



   
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