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Silenxce - Search for distant lights
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Heretic Sound

Rezensent

Peter

Wir schreiben das Jahr 1986. Der Heavy Metal ist seit fast einem Jahrzehnt der Inbegriff für ein Lebensgefühl, das lebenslang hält und im täglichen Überlebenskampf eine feste Größe ist. In ganz Europa haben sich mehr oder weniger große Szenen gebildet. Neben Deutschland waren unsere niederländische Nachbarn mit einer kaum noch zu überschauenden Flut an Bands mehr als überproportional vertreten. Eine dieser Bands hörte auf den Namen Inferno, der aber wegen gleichnamiger Konkurrenz aus Teutonien in den Zungenbrecher Silenxce (sprecht das mal nach 10 Heineken fehlerfrei aus - der Verfasser) umgewandelt wurde. Unter dem ersten Namen wurde 1986 "Terror Strike", ein Demo mit vier Titeln aufgenommen, dem unter dem neuen Banner 1987 "Infernal Ending" mit immerhin acht Titeln folgte. 1990 gab es dann noch "Say what?!", welches gerade einmal magere zwei Stücken ins Rennen schickte und das war es dann.
Aufgewertet durch drei Bonusstücke, allesamt Aufnahmen aus dem Proberaum, gibt es das gesamte Schaffen nun auf CD. Wer die Originalaufnahmen von früher auf Kassette hat, kann jetzt beruhigt in die Welt von damals eintauchen, ohne dabei ständig Angst vor Bandsalat haben zu müssen. Wer diese Band verschlafen hat, holt sich jetzt via CD ein Stück Geschichte des Schwermetalls in die heimische Behausung. Ein gutes, wenn auch nicht ausschweifendes Booklet gibt einen kurzen Überblick zum Werdegang der Band, eine Auflistung sämtlicher Titel, ein paar nette Fotos und das war es dann schon.
Musikalisch orientierten sich Silenxce am mittlerweile in Europa angekommenen Thrash, wie ihn in der Gegend rund um die Bay Area hunderte von Bands spielten. Sämtliche Aufnahmen von Silenxce waren damals die Offenbarung und klingen heute sicherlich etwas antiquiert. So heftig hatte bisher kaum eine Band in die Saiten gelangt, Destruction und Co. als deutsche Gegenstücke schlugen zwar auch ordentlich zu, waren in der Entwicklungsstufe aber mindestens zwei Schritte hinter den Niederländern. Die ließen mit "Ten Plagues" oder "Crucial Incision" ordentlich die Axt schwingen und Arno van Duin, der für den Gesang zuständig war, konnte auch ordentlich hoch quieken. "Terror Strike" als Erstling war doch noch etwas roher und ungeschliffener, konnte aber mit "Voice of despair/Acheron" schon erste Win Pins für sich verbuchen. Ärgerlich ist im Zusammenhang mit der guten Idee, sämtliche Titel auf CD für die Ewigkeit zu erhalten die teilweise sehr maue Klangqualität. Was da mühevoll in den USA gemasterd wurde, es soll mir ein Rätsel bleiben. Das 1990 zuletzt eingetrümmerte Demo weist keine nennenswerten Änderungen mehr gegenüber den vorherigen Veröffentlichungen auf. Mit der kleinen Einschränkung hinsichtlich des Klangs ist diese CD für alle Sammler, Altertumsforscher oder zu spät geborenen ein interessantes Angebot.

P.S.: Die CD gibt es mit etwas Glück noch bei http://www.karthagorecords.de



   
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