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Aeba - Shemhamforash - Des Hasses Antlitz |
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Metalspheres Info-Box |
Genre |
Black Metal |
Label | Twilight |
Rezensent |
Sonia |
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"Misantrophic Black Metal" spielen diese Nordlichter, welche mit "Shemhamforash" bereits ihr viertes Werk aufgenommen haben. Dieses stellt eine Mischung aus altbekannten Tönen und eigenen Ideen dar, also kein reiner Old School Black Metal aber doch sehr traditionsverbunden. Aeba haben zwar auch einen Keyboarder, dieser spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Die Gitarren dominieren ganz klar und haben auch die Möglichkeiten dazu, Akzente zu setzen. Es kommen sogar Soli in den Liedern vor, was im Black Metal ja eher selten ist. Auch das Schlagzeug bietet nicht nur sinnlosses Getrümmer sondern auch das ein oder andere nette Break. Sehr schön!
Nach einem Intro rockt "Mit Zorn in meinem Herzen" gleich ordentlich los, was sich auch den Rest der CD nicht mehr ändern soll. Manchmal werden kurze ruhigere Passagen eingestreut, aber zumeist spielen Aeba Highspeed Metal. "The Abyss between" erstaunt durch ein richtig ruhiges Keyboard-Outro, was die Stimmung schön unterstreicht. Der Gesang ist nicht besonders, im Black Metal ja sowieso meist nur von untergeordneter Wichtigkeit, ebenso hier, das übliche Gekeife. Dafür ist "Shemhamforash" aber sehr sauber produziert, immer wieder schön zu sehen, wenn auch Black Metaller sich hier Mühe geben.
Noch ein paar Fakten zum Schluß: Die Texte erklären, warum Aeba sich selbst misanthropisch nennen, Titel wie "Hate is not enough" sagen eigentlich alles. "Aeba" sind überdies die zusammengesetzen Anfangsbuchstaben der Apokalyptischen Reiter (Nicht der Band - Is klar, oder?). Erstaunlicherweise hat die Band sogar schon in Tel Aviv in Isral gespielt, während sie ja hierzulande nicht so furchtbar bekannt ist. Das allerdings könnte sich noch ändern, denn wenn Aeba ihre Musik live eins zu eins wiedergeben können, sollte sich ein Konzertbesuch lohnen.
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