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Filii Nigrantium Infernalium - A Queda / A Era do Abutre
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Tenser Records / Monasterium Records

Rezensent

Alf

Schon seit 1991 sind die Filii im Portugiesischen Underground unterwegs, haben dort unter dem Namen "Bactherion" ihr erstes Demo herausgebracht. 1993 wurde unter dem Banner "Filii Nigrantium Infernalium" ein weiteres veröffentlicht, 1995 konnte man sich einen Vertrag bei Monasterium Records angeln und eine Mini CD produzieren ("A Era do Abutre / The age of the Vulture") und 2002 schliesslich wurde die Picture 7´´ "A Queda" veröffentlicht. Und diese beiden Werke dürfen wir nun bestaunen, ehe sich die Filii in absehbarer Zeit mit neuem Material bemerkbar machen werden.

"A Queda" jedenfalls ist ein äußerst räudiger Black Metal Brocken, der wie eine herrlich schmutzige Mischung aus Hellhammer, Venom, Mayhem und Bethlehem klingt. Super-trashige 80er Metal-Riffs fräsen sich durch einfache Songstrukturen und "Puta Infernal" kann sogar mit einem erstklassigen Gitarrensolo aufwarten. Zwar sind die Songs recht lang, aber irgendwie schaffen es die Inferii trotzdem unterhaltsam zu bleiben.

"A Era do Abutre" klingt dagegen viel "ernsthafter": "Abadia do Fogo Negro" rumpelt mit Blast-Beats im unteren Drehzahlbereich über ein recht einfaches Schwarzwurzel-Riff und weiss nicht wirklich zu überzeugen. "Heranca de Outuno" hingegen setzt auf schleppende Gitarrenarbeit, die sich quälend monoton über die vier Minuten hinzieht und ebenfalls nicht überzeugt. Die Handbremse bleibt anfangs auch während "Inverno, Trono Inverno" angezogen und ich ahne schlimmes, diesmal jedoch zu Unrecht: Schräge Gitarrenmelodien, Blast/Break Wechsel und eine abwechslungsreiche Songstruktur erzeugen ein Feeling, bei dem schon eher die Stärken von "A Queda" auszumachen sind: Weird, trashig, aber nicht stumpfsinnig. "A Era do Abutre" schliesslich strotzt ebenfalls vor lauter 80er Flair und vermischt auf verspielte Weise klassische Metal Riffs und Gitarrensoli der alten Speed-Metal-Schule mit Belathauzers heiserem Gekeife.

Was soll man sagen? Die Grenze zwischen coolem Trash (mit Absicht ohne "h"!) und schlechten Songs ist nun mal so dünn wie eine Rasierklinge und noch dazu von äußerst subjektiver Qualität. Trotzdem packe ich den Stempel "cooler Trash" bei den meisten Songs aus, die Filii Nigrantium Infernalium auf diesen beiden Scheiben verewigt haben. Soundfetischisten und Spieltechnik-Polizisten werden zwar schreiend davon rennen, aber wenn einem derlei Haarspaltereien am Popo vorbeigehen und man sowieso die Schnauze voll hat von hochglanzpoliertem Cradle of Borgir Black Metal, dann darf man den Filii durchaus eine Chance geben.



   
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