Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4695887
Besucher seit 09/2002


Sun of the Sleepless & Nachtmahr - I
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Lupus Lounge

Rezensent

Volker

Reichlich ungewöhnlich ausgefallen ist die zweite Veröffentlichung des Prophecy-Sublabels Lupus Lounge, denn hier liegt ein Split-Album auf kompletter CD-Länge vor. Während mir Nachtmahr bislang unbekannt waren, sind Sun of the Sleepless sicherlich nicht wenigen durch Markus Stock (ex-Empyrium, The Vision Bleak) ein geläufiger Name. Diese eröffnen die CD mit 6 Stücken und einer nicht zu unterschätzenden stilistischen Bandbreite. Zuerst fallen zwei Coverversionen ins Auge, "A Wolf in Sheep Skin Clad" von Dark Throne und einer DER Black Metal Epen überhaupt, "Dunkelheit" von Burzum. Beide Stücke sind nicht weit von den Originalen entfernt, wobei "A Wolf in Sheep Skin Clad" ein wenig differenzierter als bei Dark Throne (was aber auch nicht schwer zu erreichen ist...) und durch den Einsatz eines Drumcomputers moderner klingt. Im Falle Burzum bemüht die Bandinfo das Attribut "traditionsbewusst" und dem ist nicht zu widersprechen. "Dunkelheit" wird gelungen nachgespielt, was im Vergleich zu der Version der finnischen Doomer Reverend Bizarre, die den Song erst kürzlich auf ein neues Level gehoben haben, etwas wenig erscheint.
Dann doch lieber mehr vom Kaliber der "Romanze zur Nacht"! Eine exzellente, sehnsuchtsvolle und dunkelschwarze Hommage an die Meister expressionistischer Lyrik, die eine treibende
melancholische Melodie mit bitterem Gekeife verbindet und irgendwie ganz anders klingt als die restlichen drei Songs von Sun of the Sleepless. "Neunter November" hört sich eher nach Dark Ambient oder gar Trip Hop als nach Black Metal an, während "Tausend kalte Winter" dies aufgreift, um mit der Zeit in maschinenartig stampfenden BM überzugehen. Das abschliessende "Spring '99" bildet trotz seiner elegischen Machart eine Art Synthese des zuvor gebotenen und damit noch einmal einen interessanten Song.

Weiter geht es dann mit insgesamt drei Songs von Nachtmahr, die mich mit ihrer Mischung aus klirrendem Black Metal und folkigen Einflüssen sofort an das Ulver-Debut "Bergtatt" erinnerten. Genau wie dort gibt's ungestümen Frühneunziger-Norwegen-BM, der mitunter abrupt in rein akustische Passagen übergeht. Mal wird wild geblastet, mal geht es eher schleppend voran, aber alle drei Songs haben ihren eigenen und teils beklemmenden Charme. Nicht gerade originell, aber gut gemacht.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword