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Morgion - Cloaked by Ages, Crowned in Earth
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Dark Symphonies

Rezensent

Volker

Na endlich! Morgion sind eine der wenigen Bands, deren neues Album bei mir in die Kategorie "heißerwartet" gehört. Fünf Jahre sind schliesslich schon seit dem monumentalen Zweitwerk "Solinari" vergangen, das seinen Platz im Doom / Death Olymp sicher hat. Mittlerweile ist die Band nicht mehr bei Relapse sondern bei Dark Symphonies unter Vertrag und den vakanten Posten des Sängers hat nach dem Ausstieg von Jeremy Peto und einem kurzen Gastspiel von Adrian Leroux (ex-Mindrot) nun Justin Christian übernommen. Diese Besetzungsschwierigkeiten werden auch als Hauptgrund dafür angegeben, dass die Band zeitweise auf Eis lag und erst 2003 mit neuen Demo-Aufnahmen wieder an die Öffentlichkeit trat. Und um gleich allen Befürchtungen entgegen zu treten: Die Frage, ob die lange Pause der Band geschadet hat, kann mit einem laut und deutlichen NEIN beantwortet werden!
Dabei hat sich bei den untypischen Kaliforniern durchaus etwas verändert und dies ist vor allem daran festzumachen, dass Death Metal auf "Cloaked by Ages, Crowned in Earth" kaum noch stattfindet. Instrumental kann davon keine keine Rede mehr sein und auch der neue Sänger setzt vorrangig auf cleane Vocals und lässt nur mitunter tiefe Growls einfliessen. Aber trotzdem klingt dieses Album zu 100% nach Morgion und enthält überdies Songs, die der "Solinari" qualitativ in nichts nachstehen. Dabei ist es fast unmöglich, Teile des Albums hervorzuheben, denn alle 8 Stücke haben sich den Titel "Meisterwerk" vollauf verdient. Nehmen wir nur mal "Ebb Tide (Parts I & II), das anfangs in bezaubernd schönem Moll und mit stark akzentuiertem Bass durch doomige Sphären triftet, um sich dann in aufeinandergetürmten Riffs und sinistren Growls zu suhlen, getragen von einer einzigartigen Melodie, die das Stück alsbald auch wieder in ruhigere Gewässer zurückführt, um dann nach über 10 Minuten Platz für einen mächtigen Schlussakkord zu machen. Was soll man dazu noch sagen, das ist individueller Doom Metal in jederzeit lebendiger Perfektion, Schönheit in Kombination mit einer traumwandlerischen Souveränität. Dem steht ein Monolith wie "The Mourner's Oak" in nichts nach und interessanterweise erinnert mich der Gesang von Justin Christian hier ebenso wie bei "Cairn" irgendwie an bisschen an neue Mirror of Deception (würde mich mal interessieren, ob jemand diesen Eindruck teilt!). Aber wenn wir schon bei musikalischen Parallen sind: Bisher wurden Morgion ja nicht ganz zu Unrecht mit My Dying Bride assoziiert, aber auf diesem Album kommen mir dann doch eher ältere Anathema in den Sinn. Das Instrumental "She, The Master Covets" wie auch der Abschluss-Epos "Crowned in Earth" haben definitiv etwas von "The Silent Enigma" und "Eternity". Dies gestaltet sich bei Morgion aber keineswegs als schlichtes Kopieren sondern ein äußerst geschicktes Einweben in den eigenen Sound, so dass ich dies hier auch nicht negativ auslegen möchte. Wenn ich tatsächlich noch irgendeinen Schwachpunkt finden soll, dann wäre das der überflüssige Hidden Track, aber den muss sich schliesslich keiner anhören und deshalb soll dies hier auch keine weitere Erwähnung finden.
Danke Morgion, dieses Album hat schon jetzt einen Platz in meiner Album Top 5 dieses Jahres sicher!



   
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